Schleuserbande aus Hannover zu langjährigen Haftstrafen verurteilt
Schleuserbande aus Hannover zu langjährigen Haftstrafen verurteilt
Ein deutsches Gericht hat sechs Mitglieder einer Schleuserbande, die im Raum Hannover operierte, zu Haftstrafen verurteilt. Die Gruppe wurde schuldig gesprochen, Menschen unter lebensgefährlichen Bedingungen zu transportieren – einige der Angeklagten müssen nun mehrjährige Haftstrafen verbüßen.
Der Fall nahm seinen Anfang mit Ermittlungen Ende 2023, die Anfang 2025 zu Razzien und Festnahmen in fünf Bundesländern führten.
Die Bundespolizei-Inspektion Kriminalitätsbekämpfung in Rostock leitete die Untersuchungen im November 2023 ein. Bis Januar 2025 führten Beamte großangelegte Razzien in fünf deutschen Bundesländern durch, bei denen fünf irakische Tatverdächtige im Alter von 25 bis 41 Jahren festgenommen wurden. Eine sechste Person – eine vietnamesische Frau – wurde in Polen verhaftet, wobei gegen sie vor allem Vorwürfe wegen Drogenhandels und weniger wegen Menschenschmuggels erhoben wurden.
Bei den Durchsuchungen wurde unter anderem eine Shisha-Bar in Hannover durchsucht, wo die Ermittler belastendes Material sicherstellten. Der Betreiber der Bar wurde später zu drei Jahren Haft verurteilt, weil er der Bande als Treffpunkt und Rückzugsort gedient hatte.
Das Landgericht Hannover fällte die Urteile, nachdem die brutalen Methoden der Gruppe aufgedeckt worden waren. Die Opfer wurden unter beengten Verhältnissen transportiert, oft ohne Nahrung, Wasser oder sanitäre Einrichtungen, und setzten sich damit schweren gesundheitlichen Schäden oder sogar dem Tod aus. Der Anführer der Bande erhielt eine achtjährige Freiheitsstrafe, da er die Schleusungen koordiniert und Anweisungen von übergeordneten Schleusernetzwerken entgegengenommen hatte.
Zwei weitere Haupttäter wurden zu sechs Jahren bzw. vier Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Sie hatten unter anderem Fahrer angeworben, die Logistik organisiert und Fahrzeuge beschafft. Ein weiterer Komplize musste für drei Jahre und sechs Monate ins Gefängnis, weil er an den Schleusungsfahrten teilgenommen und Anweisungen erteilt hatte. Ein Schleuserfahrer aus Flensburg erhielt hingegen eine einjährige Bewährungsstrafe nach Jugendstrafrecht.
Die Urteile markieren das Ende einer langwierigen Ermittlung gegen eine Bande, die schutzbedürftige Menschen unter extremen Bedingungen ausbeutete. Alle sechs verurteilten Mitglieder müssen nun Haftstrafen antreten, wobei der Anführer die höchste Strafe erhielt. Der Fall zeigte zudem, wie lokale Betriebe – wie die Shisha-Bar in Hannover – zur Unterstützung krimineller Machenschaften genutzt wurden.
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