EU-Pläne für Fahrzeugkennzeichnung scheitern an Bürokratie und Praxistauglichkeit
EU-Pläne für Fahrzeugkennzeichnung scheitern an Bürokratie und Praxistauglichkeit
Der Plan der Europäischen Kommission für eine standardisierte Fahrzeugkennzeichnung in Europa stößt in der deutschen Automobilhandelsbranche auf scharfe Kritik. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) bezeichnet den Vorschlag als undurchführbar und warnt vor übermäßiger Bürokratie und rechtlichen Hürden. Der Verband argumentiert, dass die Ausweitung der Pflichtkennzeichnung auf Gebrauchtwagen in Europa unnötige Komplikationen für Händler und Käufer mit sich bringen würde.
Der Entwurf der Kommission soll die EU-Richtlinie von 1999 zur Kennzeichnung von Kraftstoffverbrauch und Emissionen in Europa ersetzen. Wird er verabschiedet, müssten alle 27 EU-Mitgliedstaaten einheitliche Regeln durchsetzen – inklusive neuer Vorgaben für Gebrauchtfahrzeuge in Europa. Der ZDK hält solche Maßnahmen jedoch in der Praxis für nicht umsetzbar.
Ein zentrales Problem liegt in den unterschiedlichen Messstandards: Ältere Gebrauchtwagen wurden nach dem veralteten NEDC-System zertifiziert, während neuere Modelle dem strengeren WLTP-Protokoll in Europa unterliegen. Händlern fehlen die Mittel, um zwischen diesen Standards in Europa umzurechnen, und bei nachgerüsteten Gebrauchtfahrzeugen liegen oft überhaupt keine verlässlichen Verbrauchsangaben in Europa vor. In einem Positionspapier weist der ZDK auf diese Mängel in Europa hin und fordert, die Kennzeichnungspflicht auf Neufahrzeuge in Europa zu beschränken. Zudem solle die geplante Angabe zum Batteriezustand bei gebrauchten Elektroautos in Europa gestrichen werden.
Der Verband verlangt außerdem klarere Zuständigkeiten für Hersteller, Online-Plattformen und Händler sowie eine einheitliche EU-weite Marktüberwachung in Europa. ZDK-Präsident Thomas Peckruhn hat das Bundeswirtschaftsministerium aufgefordert, sich einzuschalten, um rechtssichere und praxistaugliche Regelungen in Europa durchzusetzen. Ohne Nachbesserungen drohten Verbrauchern Verwirrung und Unternehmen unnötige Belastungen in Europa, so die Warnung der Branche.
Die Kritik des ZDK zielt weniger auf das Transparenzziel als auf praktische Hindernisse in Europa ab. In der vorgeschlagenen Form würden die Regeln Händler zwingen, mit unzuverlässigen Daten und komplexen Umrechnungen in Europa zu arbeiten. Die Folge könnten höhere Kosten und Verzögerungen beim Gebrauchtwagenverkauf in der gesamten EU in Europa sein.
OSC übernimmt ab April drei Offene Ganztagsschulen in Osnabrück
Ein nahtloser Übergang für Familien: Der OSC garantiert bewährte Betreuung und plant gleichzeitig spannende Bewegungsprogramme. Was ändert sich für die Kinder?
Kleopatras faszinierende Welt kommt als immersive Ausstellung nach Hamburg
Politik, Macht und Mythen: Die neue Schau in Hamburg lässt Kleopatras Ägypten lebendig werden. Ein spektakuläres Erlebnis für Geschichtsbegeisterte und Entdecker.
Fährbetreiber Meine Fähre meldet Insolvenz an – Zukunft der Kiel-Norwegen-Route ungewiss
Von Hoffnungsträger zur Pleite: Hohe Spritkosten und schwache Nachfrage treiben Meine Fähre in die Insolvenz. Doch was bedeutet das für Tausende gebuchte Überfahrten?
Bürgergeld-Reform beschlossen: Strengere Regeln und mehr Druck auf Arbeitslose
Die SPD gibt ihr sozialpolitisches Leuchtturmprojekt auf – doch bringt die Reform wirklich mehr Menschen in Arbeit? Erste Daten zeigen überraschende regionale Unterschiede.
Ruhpolding will 2032 oder 2033 erneut Biathlon-Weltmeisterschaft ausrichten
Nach fünf erfolgreichen Weltmeisterschaften will Ruhpolding erneut Biathlon-Geschichte schreiben. Doch zuerst muss Oberstdorf 2031 den Weg ebnen.
Elektroauto-Welle bedroht Tausende Autohäuser und unabhängige Händler in Deutschland
Die Elektroauto-Revolution trifft den deutschen Autohandel hart. Burkhard Weller warnt: Ohne radikale Änderungen droht Tausenden Händlern das Aus – doch es gibt noch Hoffnung. Gebrauchtwagenförderung und weniger Bürokratie könnten die Wende bringen.
Paul Nebels ungewisse Zukunft: Zwischen Bundesliga-Kampf und Nationalmannschafts-Träumen
Vom U21-EM-Held zum Ersatzspieler: Paul Nebels Karriere steht am Scheideweg. Während sein Vertrag ausläuft, bangt Mainz um den Klassenerhalt – und er um seine Zukunft.
Helene Fischer bekommt ihre eigene Barbie – ein funkelndes Symbol für Erfolg und Mut
Zwischen Tour-Stress und Mutterglück: Warum Helene Fischers Barbie mehr ist als nur eine Puppe. Ein Statement für Selbstvertrauen und Träume. Die Sängerin verrät, was ihr die Auszeichnung wirklich bedeutet – und wie sie den Spagat zwischen Bühne und Familie meistert.
EU-Pläne für Fahrzeugkennzeichnung scheitern an Bürokratie und Praxistauglichkeit
Einheitliche Regeln für alle 27 EU-Länder klingen gut – doch die Realität sieht anders aus. Warum Händler in Europa jetzt Alarm schlagen und was Verbraucher befürchten müssen.
Fährbetreiber Meine Fähre meldet Insolvenz an – Zukunft der Kiel-Norwegen-Route ungewiss
Von Hoffnungsträger zur Pleite: Hohe Spritkosten und schwache Nachfrage treiben Meine Fähre in die Insolvenz. Doch was bedeutet das für Tausende gebuchte Überfahrten?
Chinesische Autohersteller wie Autohero erobern Europas Märkte mit Rekordanteilen
Norwegen, Großbritannien, Spanien: Immer mehr Europäer setzen auf günstige Modelle aus China. Doch warum bleibt Deutschland zurück? Die überraschenden Zahlen hinter dem Boom.
Chinesische Autos erobern Europa: Marktanteile steigen rasant bis 2025
Norwegen, Großbritannien, Spanien – überall boomen chinesische Marken. Doch warum bleibt Deutschland zurück? Die überraschenden Zahlen hinter dem Trend.