100.000 Unterschriften für Social-Media-Verbot unter 16 – was jetzt passiert
Online-Petition für ein Verbot von Social Media für Kinder erreicht 100.000 Unterschriften - 100.000 Unterschriften für Social-Media-Verbot unter 16 – was jetzt passiert
Eine Petition, die ein Verbot von sozialen Medien für unter 16-Jährige fordert, hat innerhalb weniger Tage über 100.000 Unterschriften gesammelt. Der Aufruf kommt zu einer Zeit, in der Studien einen Zusammenhang zwischen intensivem Social-Media-Konsum und steigenden Depressionen sowie Angststörungen bei Jugendlichen belegen. Nun fordern politische Parteien und die Öffentlichkeit strengere Altersgrenzen.
Die Online-Petition, initiiert von Jan Weinhart, drängt die Bundesregierung zum sofortigen Handeln. Die Organisatoren nennen die Risiken für die psychische Gesundheit als Hauptgrund für das geplante Verbot.
Eine aktuelle Umfrage des ZDF-Politbarometers ergab, dass 81 Prozent der Befragten ein Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige befürworten. Besonders hoch war die Zustimmung in der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen, wo 84 Prozent hinter dem Vorhaben stehen. Kinder und Jugendliche selbst wurden in der Umfrage nicht berücksichtigt.
Auch politisch gewinnt die Debatte an Fahrt. Die CDU beschloss auf einem Parteitag, sich für ein Verbot von sozialen Netzwerken für unter 14-Jährige einzusetzen. Gleichzeitig schlug die SPD-Fraktion in einem Positionspapier altersabhängige Beschränkungen vor. Zudem erarbeitet eine Expertenkommission Empfehlungen zum Jugendmedienschutz in der digitalen Welt, deren Ergebnisse im Sommer erwartet werden.
Die deutsche Diskussion reiht sich in eine europaweite Entwicklung ein. Australien führte im Dezember 2024 ein entsprechendes Verbot ein, was andere Länder zum Nachziehen bewegt. Frankreich hat ein Gesetz verabschiedet, das sozialen Medien für unter 15-Jährige ab Herbst 2026 verbietet. Das britische Oberhaus stimmte im Januar 2026 für eine Altersgrenze von 16 Jahren, während Dänemark im November 2025 ein Mindestalter von 15 Jahren bekannt gab. Auch Spanien, Tschechien, Norwegen, Griechenland und die Niederlande diskutieren ähnliche Maßnahmen. Die EU-Kommission prüft bis Sommer 2026 einen einheitlichen Ansatz für die gesamte EU.
Das rasante Wachstum der Petition zeigt die breite öffentliche Unterstützung für strengere Regeln. Angesichts der Vorstöße mehrerer europäischer Länder wächst der Druck auf die deutschen Abgeordneten, aktiv zu werden. Die anstehenden Empfehlungen der Expertenkommission könnten die künftige Politik maßgeblich prägen.
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