EU-Projekt UNLOOC revolutioniert Medikamententests mit künstlichen Organen auf Chips
EU-Projekt UNLOOC revolutioniert Medikamententests mit künstlichen Organen auf Chips
Mit 68 Millionen Euro gefördertes EU-Projekt UNLOOC gestartet: Revolution der Arzneimittelentwicklung durch Organ-on-Chip-Technologie
Das von der EU mit 68 Millionen Euro finanzierte Projekt UNLOOC hat mit einem ehrgeizigen Ziel begonnen: die Arzneimittelentwicklung durch den Einsatz von Organ-on-Chip-Technologie grundlegend zu verändern. Das bis Mai 2027 laufende Vorhaben vereint 51 Partner aus zehn europäischen Ländern, darunter Forscherinnen und Forscher des Instituts für CMOS-Design an der Technischen Universität Braunschweig. Ihr Auftrag: Tierversuche zu reduzieren und den Weg für präzisere, personalisierte Medizin zu ebnen.
Im Mittelpunkt von UNLOOC steht die Entwicklung einer sogenannten "Haut-on-Chip"-Technologie. Die Wissenschaftler der TU Braunschweig entwerfen dabei zentrale Komponenten – insbesondere integrierte Schaltkreise für die Kernsensoren –, die das Zellwachstum und die Zellvermehrung überwachen sollen. Diese Technologie, kombiniert mit weiteren Fortschritten in Organ-on-Chip-Systemen, zielt darauf ab, Struktur und Funktion echter Organe mithilfe mikrofluidischer Kanäle mit lebenden Zellen nachzubilden.
Das Projekt ist eine EU-geförderte Initiative zur Weiterentwicklung einer "Schlüssel-Digitaltechnologie" in der Arzneimittelforschung. Es soll die Zuverlässigkeit und Effizienz dieser Systeme steigern und damit die Art und Weise, wie neue Medikamente entwickelt und getestet werden, nachhaltig verändern. Die TU Braunschweig erhält aus dem Gesamtbudget eine Förderung in Höhe von 740.000 Euro. Zu den weiteren prominenten Partnern zählen Eurosite, CEEweb und die Europäische Grundbesitzerorganisation (ELO).
Mit seinem breiten Netzwerk europäischer Partner ist das UNLOOC-Projekt bereit, bedeutende Fortschritte in der Arzneimittelentwicklung zu erzielen. Durch den Einsatz von Organ-on-Chip-Technologie soll nicht nur der Bedarf an Tierversuchen sinken, sondern auch der Weg für präzisere, auf den Einzelnen zugeschnittene Therapien geebnet werden. Der Abschluss des Projekts im Mai 2027 wird einen entscheidenden Meilenstein auf diesem transformativen Weg markieren.
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