Braunschweig ehrt seinen Industrialisierungs-Pionier mit neuer Gedenktafel
Braunschweig ehrt seinen Industrialisierungs-Pionier mit neuer Gedenktafel
In Braunschweig ist eine Gedenktafel zu Ehren von Carl Wilhelm Heinrich Caspari enthüllt worden. Die Tafel ist Teil des städtischen Projekts "Persönlichkeiten-Tafeln" und würdigt Casparis bedeutende Verdienste für die Geschichte und Industrialisierung Braunschweigs. Der in Braunschweig geborene und dort auch verstorbene Caspari (1805–1880) amtierte von 1848 bis 1866 als Oberbürgermeister der Stadt. Sein größter Erfolg war die Aushandlung des "Caspari-Vertrags" im Jahr 1859, durch den er Braunschweig langfristige finanzielle Unterstützung sicherte. Dies trieb maßgeblich die Industrialisierung der Stadt voran – ein Prozess, für den sich Caspari zeitlebens engagierte. Zuvor hatte Caspari in Göttingen Jura studiert und war als Polizeidirektor in Braunschweig tätig. Sein Einsatz für soziale Belange und die Verbesserung der städtischen Infrastruktur hinterließ bleibende Spuren. Die Gedenktafel markiert den Ort, an dem Caspari einst lebte, und erinnert so an sein Erbe. Der Text der neuen Tafel ist online auf Deutsch und in zehn weiteren Sprachen abrufbar. Sie ehrt Casparis Bemühungen um die Modernisierung Braunschweigs während der Industriellen Revolution und hebt seine Rolle als ehemaliger Oberbürgermeister und Ehrenbürger der Stadt hervor.
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