Mainzer Faschingsrevue bricht mit Tradition – erstmals eine Frau an der Spitze
Frauen-Deb├╝t bei "Mainz bleibt Mainz" - Mainzer Faschingsrevue bricht mit Tradition – erstmals eine Frau an der Spitze
Die 71. Ausgabe von "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht" hat mit der Tradition gebrochen und erstmals eine Frau an die Spitze des Protokolls berufen. Christina Grom übernahm in diesem Jahr die Leitung der Revue und verband beißende politische Satire mit den langjährigen Gepflogenheiten der Veranstaltung. Die in Mainz stattfindende Show bewahrte ihren gewohnten Charme, richtete aber zugleich ihre Spitzen gegen prominente Persönlichkeiten aus Deutschland und der ganzen Welt.
Seit Jahrzehnten verbindet die "Mainzer Faschingsrevue" Humor mit politischer Kommentierung. In ihren Anfangsjahren lag der Fokus noch auf regionalen Themen – die Politiker Rheinland-Pfalz' und lokale Eigenheiten standen im Mittelpunkt des Spotts. In den 1970er- und 1980er-Jahren avancierte dann Helmut Kohl zum regelmäßigen Ziel der Witze, zugeschnitten auf das Karnevalspublikum. Mit der Zeit weitete sich der Blick: Von regionalen Sticheleien ging es zu nationalen und globalen Themen – von der Wiedervereinigung über Angela Merkel bis hin zu internationalen Staatslenkern. Durch die Übertragungen im ZDF erreichte die Satire schließlich ein breites Publikum.
Die diesjährige Ausgabe blieb ihren Wurzeln treu, setzte aber auch auf Erneuerung. Andreas Schmitt, langjähriger Moderator, kehrte nach einer gesundheitsbedingten Pause 2025 zurück und schloss die Show als "Hoher Altardiener" des Mainzer Doms ab. Jürgen Wiesmann feierte zudem sein 25-jähriges Jubiläum in der Rolle des Ernst Lustig, einer Figur, die bei Karnevalsfans Kultstatus genießt. Groms Satire hingegen nahm niemand aus: Bundeskanzler Friedrich Merz, Bayerns Markus Söder und Donald Trump mussten sich ihrem scharfen Witz stellen.
Groms Humor wagte dabei kühne Sprünge – so schlug sie vor, im Himmel solle man Trumps Ego mit der Gutenberg-Bibel "zusammenstauchen". Sie malte sich auch eine Zukunft aus, in der Papst Ulrike den Segen "Urbi et Orbi" erteilt, während Schmitt scherzhaft Papst Leo XIV. viel Erfolg bei der Gleichberechtigung der Geschlechter wünschte. Die Mischung aus Tradition und frischen Perspektiven verlieh der Revue Schwung und bewies, dass sie sich weiterentwickeln kann, ohne ihre Identität zu verlieren.
Die 71. "Mainz bleibt Mainz"-Revue stand damit für Kontinuität und Fortschritt zugleich. Erstmals führte eine Frau das Protokoll, während erfahrene Akteure den Geist der Show lebendig hielten. Mit Satire, die von der Kommunalpolitik bis zu globalen Figuren reichte, festigte die Veranstaltung ihren Platz als kulturelle Institution – zeitgemäß und doch ihren Wurzeln verbunden.
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