Feinstaubalarm in Niedersachsen: Warum die Luft in Braunschweig und Wolfsburg so gefährlich ist
Feinstaubalarm in Niedersachsen: Warum die Luft in Braunschweig und Wolfsburg so gefährlich ist
Luftqualität in Teilen von Niedersachsen seit Tagen schlecht – Feinstaubbelastung erreicht besorgniserregende Werte
In mehreren Regionen von Niedersachsen hält die schlechte Luftqualität bereits seit Tagen an. Am Mittwochmorgen wurden besonders alarmierende Werte gemessen: In den Städten Braunschweig, Wolfsburg, Salzgitter und Goslar wurde die höchste Warnstufe (Rot) ausgelöst – ein Zeichen für hohe Belastung durch Feinstaub der Kategorie PM2,5.
Hauptproblem sind die erhöhten PM2,5-Konzentrationen, die in vielen Gebieten die zulässigen Grenzwerte überschritten. In Braunschweig wurden 32 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) registriert, in Wolfsburg31 µg/m³. Noch höhere Werte verzeichneten Salzgitter-Drütte mit 36 µg/m³ und Harlingerode im Landkreis Goslar mit 40 µg/m³. Zwar liegt der Tagesgrenzwert für PM2,5 bei 50 µg/m³, doch warnen Behörden davor, dass dieser Wert nicht öfter als 35-mal pro Jahr überschritten werden sollte.
Als Hauptgründe für die aktuelle Situation gelten Heizungsabgase im Winter sowie ungünstige Wetterbedingungen, die den Austausch der Luft behindern. Wie Gesundheitsexperten betonen, kann anhaltende Belastung mit solchen Schadstoffen zu Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Problemen und sogar neurologischen Schäden führen. Das Umweltbundesamt rät Anwohnern, anstrengende Aktivitäten im Freien – besonders in der Nähe stark befahrener Straßen – zu reduzieren.
Trotz des aktuellen Anstiegs zeigen Langzeitdaten eine Verbesserung der Luftqualität. In den vergangenen fünf Jahren sanken die PM10- und PM2,5-Werte zwischen Wolfsburg und Goslar um 15 bis 20 Prozent. Strengere Emissionsvorschriften für die Industrie – darunter auch für das Volkswagen-Werk in Wolfsburg – sowie milderes Wetter trugen zu diesem Rückgang bei. Der Jahresdurchschnittswert für PM10 liegt 2026 bisher bei rund 18 µg/m³ und damit unter dem EU-Grenzwert von 20 µg/m³.
Nur im Nordwesten des Landkreises Gifhorn, in Süddeutschland und im äußersten Norden Niedersachsens wurde zeitweise bessere Luft gemessen. Der Rest der Region bleibt von der anhaltenden Belastung betroffen.
Die aktuellen Feinstaubwerte verdeutlichen, dass trotz Fortschritten bei der Emissionsreduzierung weiterhin Herausforderungen bestehen. Die Behörden beobachten die Lage genau und fordern die Bevölkerung auf, die Gesundheitsempfehlungen zu beachten, bis sich die Bedingungen bessern. Zwar zeigen die langfristigen Trends, dass strengere Regelungen Wirkung zeigen – kurzfristige Belastungsspitzen bleiben jedoch ein Risiko.
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