Warnstreiks legen Häfen in Stade, Cuxhaven und Emden lahm – Verdi erhöht Druck auf Arbeitgeber
Warnstreiks legen Häfen in Stade, Cuxhaven und Emden lahm – Verdi erhöht Druck auf Arbeitgeber
Die Gewerkschaft Verdi hat für diese Woche Warnstreiks an drei wichtigen deutschen Häfen ausgerufen. Rund 1.200 Beschäftigte in Stade, Cuxhaven und Emden werden im Rahmen der laufenden Tarifauseinandersetzungen die Arbeit niederlegen. Mit der Aktion will die Gewerkschaft den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen, nachdem die Verhandlungen ins Stocken geraten sind.
Die Streiks beginnen am Mittwoch in Stade, gefolgt von Arbeitsniederlegungen in Cuxhaven und Emden am 'Guten Morgen Donnerstag'. Notfalloperationen werden auf unabdingbare hoheitliche Aufgaben beschränkt. Für die Häfen Stade und Cuxhaven gibt es keine Vereinbarung, um während der Streiks Notdienste aufrechtzuerhalten.
In Emden ist für 'Donnerstag' zudem eine Kundgebung geplant. Die Demonstranten versammeln sich um 9:00 Uhr an der Hochschule Emden/Leer, bevor sie zum Haupttor des Hafens an der Frisiastraße ziehen. Die Organisatoren rechnen damit, dass die Gruppe zwischen 10:00 und 10:15 Uhr dort eintreffen wird.
Verdi hatte die Streiks am 4. Februar 2026 angekündigt und damit gezielt Häfen ins Visier genommen, die für den regionalen Handel von zentraler Bedeutung sind. Die Gewerkschaft begründet die Aktion als notwendigen Schritt, um nach dem Scheitern der Gespräche faire Löhne durchzusetzen.
Die Streiks werden den Hafenbetrieb zwei Tage lang lahmlegen und die Umschlag- sowie Logistikprozesse beeinträchtigen. Die Beschäftigten fordern höhere Löhne, doch weitere Verhandlungen stehen derzeit nicht an. Die Arbeitgeber haben auf die jüngsten Vorschläge der Gewerkschaft bisher nicht reagiert.
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