Zukunft des Naturcamping Lüneburger Heide in Soltau: Hitze-Debatte um Baustopp und Industriepläne
Zukunft des Naturcamping Lüneburger Heide in Soltau: Hitze-Debatte um Baustopp und Industriepläne
Volles Haus im Bauausschuss Soltau: HitzeDebatte um Industriegebiet und Zukunft eines beliebten Campingplatzes
Eine bis auf den letzten Platz gefüllte Sitzung des Bauausschusses in Soltau war Schauplatz hitziger Diskussionen über Pläne für ein neues Industriegebiet und die Zukunft des beliebten Naturcamping Lüneburger Heide. Anwohner, Camper und Vertreter der lokalen Wirtschaft füllten den Alten Ratssaal bis auf den letzten Platz – zusätzliche Stühle mussten aufgestellt werden, um die vielen Besucher unterzubringen. Im Mittelpunkt standen ein geplanter Baustopp für das Gelände des Naturcamping Lüneburger Heide sowie mögliche Industrieansiedlungen in der Nähe der Autobahn A7.
Die Debatte drehte sich vor allem um die erste Verlängerung einer Veränderungssperre für den Entwurf eines Bebauungsplans, der das Gelände des Naturcamping Lüneburger Heide – früher als Scandinavia Camping bekannt – betrifft. Die Camper auf dem Platz zeigen sich verärgert über die langfristigen Pläne der Stadt, den Campingplatz trotz seines derzeit rechtmäßigen Betriebs zu schließen. Geschäftsführer Torben Kostiuk betonte zwar, dass die Sperre den aktuellen Status des Platzes nicht ändere, doch die Zukunft bleibt ungewiss.
Unter Kostiuks Führung hat sich der Campingplatz in den vergangenen vier Jahren deutlich weiterentwickelt. Die Nutzung von Mobilheimen stieg um 40 Prozent auf über 250 Einheiten, während die Anzahl der Dauerstellplätze um 25 Prozent auf 180 Plätze wuchs. Dieser Aufschwung ist auf verbesserte Infrastruktur und gezielte Marketingmaßnahmen zurückzuführen.
Gleichzeitig bereitet die Stadt die Ausweisung neuer Industrieflächen vor. Bürgermeister Karsten Brockmann verwies auf konkrete Anfragen nach Gewerbeflächen und unterstrich die Notwendigkeit von Reserven. Ein rund 100 Hektar großes Gebiet östlich der A7, in der Nähe von Soltau-Ost III, ist für ein neues Gewerbegebiet vorgesehen – genau dort, wo sich derzeit noch der Campingplatz befindet.
Auch der Schuhhändler Deichmann prüft Soltau weiterhin als möglichen Standort für ein neues Logistikzentrum. Das Unternehmen sieht die Stadt aufgrund ihrer guten Infrastruktur und der Autobahnanbindung als attraktiven Logistikstandort. Eine endgültige Entscheidung steht jedoch noch aus.
Im Verlauf der Debatte wurden politische Gräben sichtbar: Die CDU argumentierte, dass die Veränderungssperre nicht unbegrenzt verlängert werden könne und maximal eine einjährige Frist möglich sei. Die SPD hingegen unterstützte den Vorschlag der Verwaltung, Soltau Ost IV als Reservefläche auszuweisen, mit der Begründung: "Wir brauchen Flächen in der Hinterhand."
Die Sitzung offenbarten die Spannungen zwischen wirtschaftlichen Entwicklungsplänen und der Zukunft des Campingplatzes. Zwar hat die Sperre keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Betrieb, doch die langfristige Perspektive für die Camper bleibt unklar. Das wachsende Interesse der Industrie – etwa durch eine mögliche Ansiedlung von Deichmann – erhöht zudem den Druck, Flächen für künftiges Wachstum zu sichern. Nun muss die Stadt einen Ausgleich zwischen den widerstreitenden Interessen finden, während über das weitere Vorgehen bei der Sperre entschieden wird.
Öffentlicher Dienst in Niedersachsen streikt für 7 Prozent mehr Lohn und 300 Euro Mindesterhöhung
Hunderte Beschäftigte protestierten vor dem Finanzministerium – doch die Fronten bleiben verhärtet. Warum die nächste Verhandlungsrunde in Potsdam über Streiks oder Kompromisse entscheidet.
Dschungelcamp 2026: Gil Ofarim bricht in Tränen aus – und scheitert an seinem Ruf
Tränen beim Dschungel-Telefonat, harte Kritik von Ex-Campern: Warum Gil Ofarims Auftritt die Show sprengt. Und wer als Nächster das Camp verlassen muss.
Merz fordert radikale EU-Reformen für mehr Unabhängigkeit von den USA
Die EU steht am Scheideweg: Während die USA mit neuen Zöllen drohen, drängt Merz auf einen radikalen Kurswechsel. Kann Europa seine Souveränität zurückgewinnen – und was bedeutet das für die transatlantische Partnerschaft?
Eno übernimmt exklusiven Deltaco-Vertrieb in Deutschland und setzt auf Gaming-Zubehör
Von Gaming-Peripherie bis zum Schulstart-Bundle: Eno erweitert sein Sortiment radikal. Warum die Partnerschaft mit Deltaco auch Öko-Labels ins Spiel bringt.
Zukunft des Naturcamping Lüneburger Heide in Soltau: Hitze-Debatte um Baustopp und Industriepläne
Ein voller Ratssaal, wütende Camper und unklare Pläne: Soltau steht vor der Entscheidung, ob der boomende Campingplatz einer Gewerbezone opfern wird. Die Emotionen kochen hoch.
Karnevalspaar stürmt Gießens Rathaus mit spektakulärer Machtübernahme
Mit List und Theater wagt das Prinzessinnenpaar den Sturz der Stadtregierung. Wer wird die Oberhand behalten – und was bleibt nach dem kurzen Machtrausch?
WiReGo unterstützt Unternehmen bei der Fachkräftesuche auf sechs Messen 2024
Kein Stress mit Messeständen: WiReGo übernimmt für Goslarer Unternehmen die Präsentation auf sechs Karrieremessen – ganz ohne Personalkosten. Jetzt noch schnell anmelden!
Eintracht Braunschweig holt Abwehrtalent Andi Hoti und trennt sich von Ramsak
Ein Neuanfang in der Abwehr: Hoti soll die Defensive stärken, während Ramsak den Verein bereits wieder verlässt. Was bedeutet das für die Rückrunde?
Trümmerteile auf der A31: Volkswagen kollidiert nahe Schloss Dankern
Ein grauer Volkswagen Tiguan prallte gegen Trümmerteile – die Polizei ermittelt. Wer hat den Vorfall nahe dem beliebten Ausflugsziel beobachtet?
"Höhle der Löwen" startet im Februar 2026 mit KI, AR und internationalem Gründer:innen-Feuerwerk
Von KI im Klassenzimmer bis zu AR-Erlebnissen: Die 19. Staffel setzt auf junge Wildcards und globale Talente. Wer sichert sich die Deals – und wer scheitert?
Celle lädt Senioren zum digitalen Aktionstag "Gemeinsam statt einsam" ein
Ob Smartphone-Hilfe oder Virtual Reality: In Celle wird Technik für Senioren greifbar. Ein Nachmittag voller Entdeckungen – ganz ohne Anmeldung. Polizei und Experten zeigen, wie man sicher digital durchstartet.
Frankfurts Papageno Musiktheater kämpft um sein Überleben durch dringende Dachsanierung
Ein ikonisches Dach, 280 Vorstellungen im Jahr – und doch fehlen dem Frankfurter Kulturjuwel 250.000 Euro. Kann die Stadt das Theater noch retten? Die Zeit drängt.