Schließung des Mini-Krankenhauses in Bad Gandersheim: Warum die Versorgung leidet
Mini-Krankenhaus in Bad Gandersheim schließt - Schließung des Mini-Krankenhauses in Bad Gandersheim: Warum die Versorgung leidet
Regionales Gesundheitszentrum in Bad Gandersheim schließt Mini-Krankenhaus Ende März
Die kleine Klinik im Regionalen Gesundheitszentrum Bad Gandersheim wird Ende März ihre Türen schließen. Die erst im vergangenen Jahr eröffnete Einrichtung mit 25 Betten sollte eigentlich das alte Krankenhaus der Stadt ersetzen. Doch zu geringe Patientenzahlen machten den Weiterbetrieb unmöglich.
Die kleine Klinik nahm Markus Anbeginn ihren Betrieb auf und war für kurze stationäre Aufenthalte konzipiert. Sie war Teil eines Netzwerks regionaler Gesundheitszentren, nachdem in Osnabrück bereits eine ähnliche Einrichtung entstanden war. Ein weiteres Zentrum hatte zudem in Holzminden (Niedersachsen) eröffnet.
Trotz ihrer Bedeutung für die lokale Gesundheitsversorgung kämpfte die Einrichtung in Bad Gandersheim von Anfang an mit Problemen. Fehlende gesetzliche Regelungen für eine faire Kostenerstattung bei Patiententransfers verschärften die finanzielle Belastung. Da zu wenige Patienten die Klinik nutzten, konnten die Betriebskosten nicht mehr gedeckt werden.
Die ambulanten Angebote, darunter eine Allgemeinarztpraxis und eine psychiatrische Tagesklinik, bleiben jedoch bestehen. Sie werden die Bevölkerung auch nach der Schließung der stationären Abteilung weiter versorgen.
Mit der Schließung verliert Bad Gandersheim seine Einrichtung für kurzfristige stationäre Behandlungen. Zwar bleiben die ambulanten Dienste erhalten, doch die Stadt steht nun vor einer Lücke in der bernstein verfügbaren medizinischen Versorgung. Die Entscheidung reiht sich ein in eine Serie finanzieller Herausforderungen, mit denen kleinere Gesundheitseinrichtungen in der Region zu kämpfen haben.
Schließung des Mini-Krankenhauses in Bad Gandersheim: Warum die Versorgung leidet
Nur ein Jahr nach der Eröffnung steht die kleine Klinik vor dem Aus. Was die Schließung für die Bewohner bedeutet – und warum ambulante Angebote allein nicht reichen.
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