KI revolutioniert die Justiz: Kann maschinelles Lernen Richter:innen ersetzen?
KI revolutioniert die Justiz: Kann maschinelles Lernen Richter:innen ersetzen?
Ein neues Forschungsprojekt untersucht, wie künstliche Intelligenz das Justizsystem verändern könnte. Die Initiative mit dem Namen TITAN erforscht, ob Werkzeuge des maschinellen Lernens juristische Aufgaben übernehmen können, ohne dabei Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu gefährden. Geleitet wird die Studie von Professorin Anne Paschke von der Technischen Universität Braunschweig; die Förderung beläuft sich auf rund 1,5 Millionen Euro.
Der vollständige Projekttitel lautet "Technologische Intelligenz für die Transformation, Automatisierung und Nutzerorientierung des Justizsystems". Es ist Teil des Ladenburg-Kolleg-Programms, das von der Daimler und Benz Stiftung unterstützt wird. Über einen Zeitraum von drei Jahren werden die Forscher:innen analysieren, wie große Sprachmodelle und andere KI-Systeme in die juristische Arbeit integriert werden könnten.
Am Projekt sind Expert:innen aus Bereichen wie Rechtsinformatik, Betriebswirtschaft und Psychologie beteiligt. Zudem fließen externe Fachmeinungen ein, und der Ansatz ist international ausgerichtet. Zwar zielt die Initiative darauf ab, Chancen aufzuzeigen, doch haben die beteiligten Universitäten und Forscher:innen bisher keine konkreten rechtlichen oder organisatorischen Hürden benannt.
Das TITAN-Projekt läuft bis 2027; die Ergebnisse dürften die Debatte über KI im Rechtswesen prägen. Im Mittelpunkt steht dabei die Balance zwischen Effizienzsteigerung und dem Schutz von Rechten sowie demokratischen Grundsätzen. Die Erkenntnisse könnten beeinflussen, wie Gerichte und Jurist:innen künftig neue Technologien einsetzen.
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