Charli XCX zwischen Satire und Realität: Wie zwei Filme ihr Image neu erfinden
Charli XCX zwischen Satire und Realität: Wie zwei Filme ihr Image neu erfinden
Charli XCX erobert sowohl die Musik- als auch die Filmbranche – aktuell sind zwei ihrer Filme in den Kinos zu sehen. Einer davon, "The Moment", verwischt die Grenze zwischen Realität und Satire und nimmt dabei die Popstar-Existenzen aufs Korn. Unterdessen setzt sich ihr Manager dafür ein, ihr rebellisches "Brat"-Image so lange wie möglich am Leben zu erhalten.
Die fiktive Konzert-Dokumentation, deren Rechte Amazon Studios erworben hat, wurde in Wahrheit nie gedreht – und doch befeuert sie die Debatten über ihren Platz in der Branche. Abseits der Leinwand gibt Charli zu, dass ihr Aufstieg als Teenagerin fast wie ein Zufall wirkte, während ihre jüngsten Projekte eine reflektiertere Seite ihrer öffentlichen Persona offenbaren.
Der Mockumentary "The Moment", inszeniert von Aidan Zamiri und vertrieben von A24 (nicht von Amazon Music), ist eine satirische Abrechnung mit ihrer Karriere – ohne dass die Sängerin selbst Einfluss auf Finanzierung oder Vermarktung genommen hätte. Der Film spielt mit dem Konzept von Authentizität und zeigt eine Version von Charli, die weit selbstzweifelnder wirkt als die Künstlerin in Wirklichkeit.
Im echten Leben hat sie sich mutige Markenkooperationen zugelegt, darunter eine knallgrüne Kreditkarte mit einer fiktiven, halbpleiten Bank und eine Kollektion mit H&M. Hinter den Kulissen jedoch entließ sie kürzlich ihren kreativen Direktor, was der ästhetischen Vision des Films Raum gab, ihren sonst so provokanten Stil zu mildern. Dieser Wandel erfolgte, während ihr Team daran arbeitete, die Lebensdauer ihres "Brat"-Images zu verlängern – selbst ein Remix-Album sollte den Schwung aufrechterhalten.
Jenseits des Mockumentarys komponierte Charli den düsteren Soundtrack zu einer melancholischen "Sturmhöhe"-Adaption. Zudem sprach sie offen über eigene Zusammenbrüche, wie sie im Film dramatisiert werden. Parallel finanzierte Amazon Music separat eine Tour-Dokumentation, die die Vorfreude auf ihre aktuellen Projekte weiter anheizt.
Ihr weltweiter Erfolg als Teenagerin sei "einfach so passiert", behauptet sie. Heute, mit Filmen in den Kinos und einem strategisch gesteuerten Image, steht sie im Mittelpunkt von Diskussionen über Ruhm, Vermarktung und die dünne Linie zwischen Kunst und Satire.
Charli XCX' jüngste Arbeiten – von satirischen Filmen bis zu Markendeals – halten sie im Rampenlicht, wenn auch nicht immer nach ihren eigenen Regeln. "The Moment" fordert das Publikum heraus, sie neu zu sehen, während ihr Team aktiv daran arbeitet, ihre "Brat"-Ära zu verlängern. Mit zwei aktuellen Filmen und einem Remix-Album im Spiel bleibt ihre Karriere eine Mischung aus Realität und Inszenierung – und überlässt es Fans wie Kritikern, zu entscheiden, was echt ist und was zur Show gehört.
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Eine Mockumentary, die nie gedreht wurde, und ein Soundtrack voller Melancholie: Charli XCX bricht mit Klischees – während ihr Team ihr "Brat"-Image am Leben hält. Wer steuert hier eigentlich wen?