Windader West erreicht Meilenstein: Offshore-Windstrom für NRW rückt näher
Nico KellerWindader West erreicht Meilenstein: Offshore-Windstrom für NRW rückt näher
Wichtiger Fortschritt beim Projekt Windader West: Offshore-Windenergie für Nordrhein-Westfalen
Ein entscheidender Schritt ist im Projekt Windader West gelungen, das Offshore-Windparks in der Nordsee mit zentralen Energie-Knotenpunkten in Nordrhein-Westfalen verbinden soll. Ab dem 7. April 2026 gilt für drei Jahre eine Bau- und Entwicklungsperre, die bestimmte Aktivitäten in ausgewiesenen Bereichen entlang der geplanten Trassenführung einschränkt.
Das Vorhaben umfasst vier Netzanbindungssysteme für Offshore-Windenergie: Kusenhorst, Rommerskirchen 1, Rommerskirchen 2 und Niederrhein. Über diese Leitungen soll Windstrom aus der Nordsee zu Verbrauchern im Binnenland transportiert werden. Um den reibungslosen Fortgang des Projekts zu sichern, hat der Regierungsbezirk Münster eine Sperre für Maßnahmen verhängt, die Grundstückswerte steigern oder die Bauarbeiten behindern könnten.
Während der Sperrfrist sind in den markierten Zonen keine Neubauten, Leitungsverlegungen oder Erweiterungen von landwirtschaftlichen oder forstwirtschaftlichen Betrieben zulässig. Der genaue Verlauf der Trasse wird erst im späteren Planfeststellungsverfahren endgültig festgelegt. Die Details der Sperre sowie eine Übersichtskarte sind bis zum 22. April 2026 online einsehbar.
Der Projektträger Amprion Offshore GmbH beabsichtigt, Ende 2028 den Antrag auf Planfeststellung für den südlichen Abschnitt bei Heiden zu stellen – ein wichtiger Schritt in Richtung Baubeginn. Die Entwicklungsperre läuft bis April 2029 und soll sicherstellen, dass die Flächen für die Infrastruktur von Windader West verfügbar bleiben.
Nach Fertigstellung wird das Projekt einen entscheidenden Beitrag leisten, um Erneuerbare Energien aus Offshore-Windparks zu den großen Verbrauchszentren der Region zu transportieren.






