Warnstreik legt Universitätsklinikum Freiburg am 19. Mai lahm – was Patienten jetzt wissen müssen
Niklas MüllerWarnstreik legt Universitätsklinikum Freiburg am 19. Mai lahm – was Patienten jetzt wissen müssen
Universitätsklinikum Freiburg erwartet erhebliche Einschränkungen am Dienstag, 19. Mai 2026, wegen ganztägigem Warnstreik
Aufgrund eines 24-stündigen Warnstreiks der Gewerkschaft ver.di wird der Betrieb im Universitätsklinikum Freiburg am kommenden Dienstag massiv beeinträchtigt. Die Arbeitsniederlegung ist Teil der laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Patienten werden aufgefordert, sich auf Verzögerungen und mögliche Terminverschiebungen einzustellen.
Der Streikaufruf von ver.di richtet sich an alle Krankenhausmitarbeiter. Während Notfalldienste aufrechterhalten bleiben, müssen nicht dringende Eingriffe und ambulante Behandlungen verschoben werden. Betroffene Patienten erhalten bei Absagen eine individuelle Benachrichtigung.
Die Notfallversorgung bleibt gewährleistet – allerdings nur für akut lebensbedrohliche Fälle. Das Klinikum bittet Patienten mit weniger dringenden Anliegen, wo möglich alternative Einrichtungen aufzusuchen. Kernbereiche wie Geburtshilfe, Onkologie und Kinderheilkunde arbeiten hingegen ohne Unterbrechung weiter.
Durch eine Mindestdienstvereinbarung sind Notfallbehandlungen, Intensivmedizin und dringende Operationen gesichert. In anderen Bereichen des Krankenhauses muss jedoch mit längeren Wartezeiten gerechnet werden.
Der Ausstand spiegelt die angespannte Lage in den laufenden Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes wider. Das Universitätsklinikum Freiburg betont, dass die kritische Versorgung nicht beeinträchtigt werde. Patienten mit geplanten Terminen sollten aktuelle Informationen abrufen oder sich direkt an die Klinik wenden.






