Thomas Grasmück bleibt Intendant des Saarländischen Rundfunks mit klarer Mehrheit
Niklas MüllerThomas Grasmück bleibt Intendant des Saarländischen Rundfunks mit klarer Mehrheit
Thomas Grasmück ist als Intendant des Saarländischen Rundfunks (SR) wiedergewählt worden, nachdem er im ersten Wahlgang eine deutliche Mehrheit erhalten hatte. Der Rundfunkrat gab 24 Stimmen für ihn ab.
Grasmück begann seine Laufbahn beim SR als freier Mitarbeiter, bevor er zum stellvertretenden Programmdirektor aufstieg. Während seiner ersten Amtszeit führte er Reformen ein, zu denen auch Personalabbau und die Umverteilung von Ressourcen gehörten. Sein Wahlkampf für die Wiederwahl konzentrierte sich auf die Weiterentwicklung des SR nach drei zentralen Prinzipien: Innovation, Zukunftsfähigkeit und tiefe regionale Verwurzelung.
Sein einziger Gegenkandidat war Peter Dinges, der langjährige Geschäftsführer der nationalen Filmförderungsanstalt FFA. Dinges, der über 30 Jahre Erfahrung in Film und Fernsehen verfügt, präsentierte sich als Außenstehender mit frischem Blick. Er bezeichnete die Position als persönliche Leidenschaft und nicht als Karriereschritt und versprach, neue Energie in das Amt zu bringen.
Trotz Dinges’ Qualifikationen und Kampagne sprach sich der Rundfunkrat mit großer Mehrheit für Grasmück aus. Das Ergebnis sichert dem SR für die nächsten drei Jahre Kontinuität in der Führung.
Grasmücks Pläne umfassen eine weitere Modernisierung des Senders bei gleichzeitiger enger Bindung an die Region Saarland. Seine langjährige Erfahrung innerhalb der Organisation und seine klare Vision scheinen den Ausschlag für die Entscheidung des Rates gegeben zu haben.
Mit seiner bestätigten Wiederwahl wird Grasmück nun die Umsetzung seiner Strategie für die Zukunft des SR in den Fokus nehmen. Die Ausrichtung des Senders bleibt damit in den Händen eines Führers, der mit seinen Abläufen und Herausforderungen bestens vertraut ist. Seine Amtszeit soll voraussichtlich Anfang 2027 enden – sofern keine weiteren Änderungen eintreten.






