Radeln auf historischen Fluchtwegen entlang der ehemaligen DDR-Grenze
Geführte Radtour folgt historischen Fluchtwegen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze
Unter dem Motto „Grenzenlos“ lädt eine geführte Radtour am 29. August ab 10:00 Uhr vom Parkplatz am Lappwaldsee in Helmstedt aus dazu ein, weniger bekannte Geschichten aus der geteilten Vergangenheit der Region zu erkunden. Die Strecke führt über 60 Kilometer durch Hötensleben, Söllingen und die Feuchtgebiete des Großen Bruchs. Aufgrund der Distanz empfehlen die Veranstalter die Nutzung eines Pedelecs.
Unterwegs macht die Gruppe am „Fluchtpunkt Wirpke“ Halt, wo die Geschichte einer Familie erzählt wird, der die Flucht aus der DDR gelang. Ein weiterer Höhepunkt ist der ehemalige Grenzübergang zwischen Jerxheim und Dedeleben, wo eine Gedenktafel an den „Gasthof zum Zoll“ erinnert. Begleiter der Initiative „Omas Drahtesel“ vermitteln historische Einblicke – darunter die Geschichte eines 17-Jährigen, der durch den Großen Bruch zu fliehen versuchte. Besonders beeindruckend ist auch das historische braunschweigisch-preußische Zollhaus, durch dessen Ofen einst die DDR-Grenze verlief.
Für das leibliche Wohl sorgt unterwegs das Team des Restaurants „Wie in Omas Küche“. Die Tour verbindet kulturelle Denkmäler mit persönlichen Schicksalen aus der Zeit der deutschen Teilung. Die Radfahrer durchqueren abwechslungsreiches Gelände und erfahren Wissenswertes über das Leben an der einstigen innerdeutschen Grenze. Das Event verspricht eine Mischung aus Geschichte, Natur und regionaler Küche.






