06 June 2026, 14:03

Potsdamer Schwimmbäder verbieten Smart Glasses wegen heimlicher Aufnahmen

Berliner Bäder: Kein zusätzliches Verbot für Smartgläser geplant

Potsdamer Schwimmbäder verbieten Smart Glasses wegen heimlicher Aufnahmen

Öffentliche Schwimmbäder in Potsdam verbieten Smart Glasses

Die öffentlichen Schwimmbäder in Potsdam haben ein Verbot für Smart Glasses eingeführt. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Bedenken wegen unerlaubter Aufnahmen von Frauen. Behörden befürchten, dass die Geräte genutzt werden könnten, um Personen ohne deren Wissen zu filmen.

Der Stadtrat von Potsdam hat kürzlich die Badeordnung aktualisiert und die Einschränkung aufgenommen. Die Entscheidung folgt auf Berichte, wonach Männer Smart Glasses eingesetzt haben sollen, um junge Frauen heimlich aufzunehmen. Solche Aufnahmen werden oft unter bestimmten Hashtags online verbreitet.

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In Berlins öffentlichen Bädern ist das Fotografieren und Filmen bereits untersagt. Die Hauptstadt plant jedoch vorerst keine explizite Regelung gegen Smart Glasses. Mitarbeiter und Rettungsschwimmer in Freibädern achten darauf, dass die bestehenden Vorschriften eingehalten werden.

Das Potsdamer Verbot umfasst alle Geräte, mit denen Fotos oder Videos aufgenommen werden können – darunter auch Smart Glasses. Die Maßnahme soll verhindern, dass in Umkleidekabinen oder im Schwimmbereich heimlich gefilmt wird. Bisher gab es in Berlins Bädern keine Vorfälle mit Smart Glasses.

Die neuen Regeln in Potsdam spiegeln die zunehmenden Sorgen vor Datenschutzverletzungen in öffentlichen Räumen wider. Das Badpersonal wird das Verbot durchsetzen, um Besucher vor unerlaubten Aufnahmen zu schützen. Die Entscheidung unterstreicht die Herausforderungen, die sich durch den technologischen Fortschritt im Alltag ergeben.

Quelle