Oettinger setzt auf neue Führung mit Thilo R. Pomykala als Vorstandschef
Charlotte JägerOettinger setzt auf neue Führung mit Thilo R. Pomykala als Vorstandschef
Die Brauerei Oettinger hat Thilo R. Pomykala zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt, wirksam ab dem 1. April. Der erfahrene Manager bringt jahrzehntelange Führungserfahrung in der Konsumgüterbranche (FMCG) mit. Seine Berufung fällt zusammen mit der Beförderung von Dominika Steinberg, die künftig als dritte Geschäftsführerin im Unternehmen agiert.
Pomykalas Karriere umfasst namhafte Unternehmen der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Seine Laufbahn begann bei Unilever, bevor er als Vorstandsmitglied zur Semper idem Underberg AG wechselte. Später übernahm er Verantwortung für Marketing, Vertrieb und Produktentwicklung beim Milchproduzenten Meggle.
Über sechs Jahre lang leitete er als Geschäftsführer die Hochwald Foods GmbH, wo er die Bereiche Vertrieb, Marketing und Innovation prägte. In dieser Zeit gestaltete er maßgeblich die strategische Ausrichtung des Unternehmens im FMCG-Markt. Zuvor war er in verschiedenen Positionen bei Hochland tätig, bekannt für Marken wie Almette.
Bei Oettinger wird Pomykala eng mit Pia Kollmar zusammenarbeiten, die für Finanzen, Strategie und Einkauf zuständig ist. Kollmar betonte seine nationale und internationale Expertise als wertvolle Bereicherung für das Unternehmen. Dominika Steinberg, die seit 2015 im Unternehmen tätig ist, übernimmt die dritte Geschäftsführerposition. Sie wird die Bereiche Personal, IT, Produktion und Technik verantworten und damit ihr bisheriges Aufgabenfeld erweitern.
Oettinger zählt zu den größten Getränkeherstellern Deutschlands mit einer jährlichen Produktionsmenge von rund sechs Millionen Hektolitern. Das Unternehmen füllt jährlich etwa eine Milliarde Flaschen und Dosen ab – von Bier über Biermixgetränke bis hin zu Erfrischungsgetränken.
Mit Pomykalas Berufung stärkt Oettinger seine Führungsetage, während das Unternehmen seine großindustrielle Produktion weiter vorantreibt. Steinbergs erweiterte Rolle unterstützt zudem die internen und technischen Funktionen des Unternehmens. Beide Änderungen treten zum April-Beginn in Kraft.






