Niedersachsen verdoppelt Fördergelder für Starkregenvorsorge und Klimaresilienz
Niklas MüllerNiedersachsen verdoppelt Fördergelder für Starkregenvorsorge und Klimaresilienz
Niedersachsen stockt Unterstützung für lokale Klimaresilienz auf
Niedersachsen hat seine Förderung für die lokale Anpassung an den Klimawandel ausgeweitet und den Topf für Starkregenvorsorge um 6 Millionen Euro aufgestockt. Damit stehen nun insgesamt rund 11,3 Millionen Euro zur Verfügung, um Städte und Gemeinden auf Extremwetterereignisse vorzubereiten. Umweltminister Christian Meyer betonte das Engagement des Landes, Kommunen bei der Bewältigung der Klimafolgen zu unterstützen.
Die ursprünglichen 5,2 Millionen Euro aus der ersten Förderrunde waren vollständig vergeben – 46 Projekte erhielten eine Zusage. Die erfolgreichen Antragsteller wurden im April benachrichtigt, was die hohe Nachfrage nach Maßnahmen zur Klimawandelanpassung unterstreicht.
Gemeinden können nun Fördermittel für bis zu 80 Prozent der Kosten zur Erstellung von Starkregenkonzepten beantragen. In finanziell schwierigen Fällen ist sogar eine Förderung von bis zu 90 Prozent möglich. Die maximale Fördersumme pro Antragsteller liegt bei 150.000 Euro, bei interkommunalen Projekten sind bis zu 400.000 Euro möglich.
Eine zweite Antragsfrist endet am 26. Februar 2027. Mit den zusätzlichen Mitteln soll Niedersachsen seine Abwehrkräfte gegen immer häufigere Extremwetterereignisse stärken.
Das erweiterte Förderprogramm gibt den Kommunen mehr Spielraum, um Klimarisiken zu begegnen. Mit nun 11,3 Millionen Euro können mehr Gemeinden Strategien entwickeln, um Schäden durch Starkregen zu verringern. Die Investition des Landes zeigt, wie stark der Fokus auf präventive Maßnahmen zur Klimawandelanpassung gewachsen ist.






