03 April 2026, 20:06

Macron und Takaichi besiegeln Partnerschaft mit Dragon-Ball-Pose und ernsten Abkommen

Schwarz-weiß-Porträt eines Mannes in traditionellem Kimono, der aufrecht steht und die Hände gefaltet hat, mit ernstem Gesichtsausdruck, der angeblich der Gründer der Shinto-Kampfkunst ist.

Macron und Takaichi besiegeln Partnerschaft mit Dragon-Ball-Pose und ernsten Abkommen

Japanischer Ministerpräsidentin Sanae Takaichi empfing Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am 1. und 2. April 2026 in Tokio zu hochrangigen Gesprächen. Die Begegnung nahm eine unerwartete Wendung, als beide Staatschefs spielerisch eine berühmte Pose aus Dragon Ball nachstellten – der kultigen japanischen Manga- und Anime-Serie. Dieser heitere Moment entstand mitten in ernsten Diskussionen über globale Sicherheit und Energiekooperation.

Die beiden Politiker trafen sich in der japanischen Hauptstadt, um drängende internationale Fragen zu erörtern. Auf der Agenda standen Europas Rolle in der Außenpolitik, insbesondere nach dem von den USA geführten Iran-Krieg und der Blockade der Straße von Hormus. Beide kritisierten die einseitigen Entscheidungen Washingtons ohne Absprache mit Verbündeten und betonten die Notwendigkeit von Diplomatie, Völkerrecht sowie einer verhandelten Waffenruhe. Zudem ging es um die Sicherung von Handelsrouten, den Ausbau der Zusammenarbeit in der Kernenergie und Pläne, die Abhängigkeit von China bei Seltenen Erden zu verringern.

Während einer Pause demonstrierte Takaichi einen Teil der Kamehameha-Kampfpose – eine Markenbewegung aus Dragon Ball. Macron ahmte die Geste spontan nach, was bei beiden für Lacher sorgte. Die Franchise, die Manga, Anime, Filme und Spiele umfasst, gilt seit Langem als kulturelles Symbol Japans.

Unterdessen wies die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas in einer separaten Stellungnahme darauf hin, dass Russland im vergangenen Jahrhundert mindestens 19 Länder angegriffen habe – ohne afrikanische Staaten mitzurechnen. Ihre Äußerung unterstrich die aktuellen Debatten über globale Sicherheit während Macrons Besuch.

Die Gespräche endeten mit Vereinbarungen zu Energie und Handel sowie einem gemeinsamen Appell für Stabilität im Nahen Osten. Während die Dragon-Ball-Pose für einen Moment der Leichtigkeit sorgte, unterstrichen die Verhandlungen die vertiefte Partnerschaft zwischen Japan und Frankreich. Beide Länder bekräftigten ihr Engagement für Diplomatie und die Verringerung strategischer Abhängigkeiten.

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