11 June 2026, 12:04

Krachs Steuerplan: Fünf Prozent für Spitzenverdiener – wer profitiert wirklich?

Krach schlägt 'Zukunftssolidaritätssteuer' vor

Krachs Steuerplan: Fünf Prozent für Spitzenverdiener – wer profitiert wirklich?

Steffen Krach, der Spitzenkandidat der SPD in Berlin, hat einen neuen Steuerplan vorgelegt. Er schlägt eine befristete Abgabe von fünf Prozent auf Spitzenverdiener vor, um soziale Leistungen und Bildung zu finanzieren. Das Vorhaben zielt auf die wachsende Ungleichheit in Deutschland ab.

Krachs Plan sieht eine „Zukunfts-Solidaritätsabgabe“ auf Jahreseinkommen über 300.000 Euro für Einzelpersonen vor. Bei verheirateten Paaren läge die Grenze bei 500.000 Euro. Die Abgabe soll nur bis 2030 gelten, wobei die gesamten Einnahmen für Bildungs- und Familienprogramme vorgesehen sind.

Er argumentiert, dass die Maßnahme Mittel für Steuersenkungen freisetzen und die öffentliche Unterstützung für Sozialreformen stärken würde. Krach verwies zudem auf die steigende Zahl von Superreichen in Deutschland als zentralen Grund für seinen Vorschlag.

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In jüngsten Stellungnahmen kritisierte er den aktuellen Kurs der SPD. Umfragen und Wahlergebnisse zeigen, dass es der Partei schwerfällt, die Vorzüge einer starken Sozialdemokratie zu vermitteln. Gleichzeitig verurteilte er geplante Sparmaßnahmen und warnte, diese würden besonders vulnerable Gruppen wie Alleinerziehende, Rentner und Studierende unverhältnismäßig hart treffen.

Die geplante Abgabe soll die am stärksten gefährdeten Mitglieder der Gesellschaft vor finanziellen Kürzungen schützen. Zudem würde sie bis zum Ende des Jahrzehnts gezielt Bildung und Familienleistungen finanzieren. Krach besteht darauf, dass die SPD handeln muss, um den Fortgang dieser Sparpläne zu verhindern.

Quelle