James Bond ohne Sexismus: 007: First Light setzt auf moderne Werte
Das kommende James-Bond-Spiel 007: First Light schlägt einen neuen Ton in der Haltung des Agenten gegenüber Frauen an
Am 27. Mai erscheint 007: First Light – ein Spiel, das bewusst auf die lässige Frauenfeindlichkeit verzichtet, die frühere Versionen des Geheimagenten oft prägte. Der Entwickler IO Interactive betont, dass dieser Bond moderne Werte verkörpern soll, statt veraltete Klischees zu bedienen.
James Bond steht seit jeher für Charme gegenüber Frauen, doch sein Verhalten wurde immer wieder als sexistisch kritisiert. Selbst innerhalb der Filmreihe wurde dies thematisiert – etwa in GoldenEye, als M ihn als „sexistischen, frauenfeindlichen Dinosaurier“ bezeichnet. Spätere Filme wie Casino Royale versuchten, gegenzusteuern, etwa durch Daniel Craigs Hommage an Ursula Andress’ ikonische Dr.-No-Szene, die Geschlechterrollen hinterfragte.
Bei 007: First Light wird es anders: Martin Emborg, Narrative und Cinematic Director des Spiels, erklärt, dass dieser Bond die gesellschaftlichen Ansichten des Jahres 2026 widerspiegeln soll. Zwar bleibt der Charakter ein „jüngerer, cooler Agent“, doch die Macher verzichten bewusst auf das „volle Sean-Connery-Erlebnis“ – also auf überholte Einstellungen.
Die Entscheidung markiert einen Bruch mit früheren Darstellungen der Figur. Statt alter Muster zu folgen, präsentiert das Spiel einen Bond, der zeitgemäßen Erwartungen entspricht. 007: First Light erscheint am 27. Mai mit einem Agenten, der auf lässigen Sexismus verzichtet – ein Schritt, der die Modernisierung der Figur für heutige Zuschauer vorantreibt. Die Spieler erwarten ein stilbewusster, selbstsicherer Spion, der jedoch ohne die überkommenen Verhaltensweisen früherer Versionen auskommt.






