IT-Branche boomt: Mehr Jobs, höhere Gehälter – doch 109.000 Stellen bleiben leer
Niklas MüllerIT-Branche boomt: Mehr Jobs, höhere Gehälter – doch 109.000 Stellen bleiben leer
Deutschlands IT-Branche wächst rasant – mit mehr Jobs und steigenden Gehältern
In den vergangenen zwei Jahren ist die Zahl der Beschäftigten in der IT-Branche um 12 Prozent gestiegen und erreicht mittlerweile fast 1,1 Millionen Arbeitnehmer:innen. Doch trotz dieses Wachstums bleiben viele Stellen unbesetzt – ein klares Zeichen für den anhaltend hohen Bedarf an Fachkräften.
Zwischen 2022 und 2024 stieg die Zahl der IT-Arbeitsplätze in Deutschland kontinuierlich an. Dennoch blieben 2025 rund 109.000 Positionen unbesetzt. Dieser Fachkräftemangel besteht, obwohl die Branche attraktive finanzielle Anreize bietet: Das durchschnittliche Bruttojahresgehalt liegt mittlerweile bei 58.721 Euro, und rund 65 Prozent der Beschäftigten zeigen sich mit ihrer Bezahlung zufrieden.
Einsteiger:innen in der IT können mit einem Mindestgehalt von 35.000 Euro brutto pro Jahr rechnen, wobei Spezialist:innen in gefragten Bereichen oft deutlich mehr verdienen. Das typische Einstiegsgehalt liegt bei etwa 45.000 Euro. Erfahrene Fachkräfte in Bereichen wie Cloud Computing, Cybersicherheit oder künstlicher Intelligenz (KI) können bis zu 100.000 Euro jährlich erzielen.
Zu den Spitzenverdienern der Branche zählen Solution Architects (85.300 Euro) und Softwarearchitekt:innen (82.800 Euro). Auch Key Account Manager:innen und Product Owner kommen auf hohe Gehälter – im Schnitt 80.300 Euro bzw. 73.200 Euro. Mit beruflicher Weiterentwicklung sind sogar Gehälter von über 150.000 Euro möglich.
Auch der Standort spielt eine Rolle: Die höchsten IT-Gehälter werden in München, Frankfurt und Hamburg gezahlt.
Der deutsche IT-Arbeitsmarkt expandiert weiter, doch tausende Stellen bleiben unbesetzt. Attraktive Gehälter und gute Aufstiegschancen machen die Branche besonders für Fachkräfte mit Spezialkenntnissen interessant. Städte wie München und Frankfurt führen beim Gehaltsniveau – ein Spiegel des landesweiten Bedarfs an Tech-Talent.






