Immobilienmarkt 2026 im Kreis Viersen: Wo die Grundstückspreise steigen und stabil bleiben
Niklas MüllerImmobilienmarkt 2026 im Kreis Viersen: Wo die Grundstückspreise steigen und stabil bleiben
Gutachterausschuss für Grundstückswerte veröffentlicht Immobilienmarktbericht 2026
Die aktuellen Erkenntnisse des Gutachterausschusses für Grundstückswerte zeigen im Kreis Viersen gemischte Entwicklungen: Während in einigen Gebieten die Preise steigen, bleiben sie in anderen stabil. Der vollständige Bericht sowie die aktualisierten Bodenrichtwerte stehen ab sofort kostenlos online zur Verfügung.
Die Preise für Wohnbauland im Großteil des Kreises Viersen blieben in etwa auf dem Niveau von 2024. Allerdings verzeichneten bestimmte Kommunen spürbare Zuwächse. In Kempen, der Stadt Viersen und Brüggen stiegen die Werte um 5 Prozent. Besonders stark legte der Kempen-Stadtteil St. Hubert zu, wo die Preise für Wohnbauland um 10 Prozent kletterten.
In Anrath und Neersen erhöhten sich die Preise für Wohnbaugrundstücke um 10 Euro pro Quadratmeter. Bei Ackerland zeigten sich dagegen regionale Unterschiede: Im westlichen Teil des Kreises gilt nun ein einheitlicher Preis von 9 Euro pro Quadratmeter. Die höchsten Werte für Ackerland – 10,50 Euro pro Quadratmeter – wurden in den östlichen Gemeinden Kempen, Tönisvorst und Willich ermittelt.
Die Preise für Gewerbegrundstücke blieben hingegen unverändert gegenüber dem Vorjahr. Zudem hat der Ausschuss 882 Bodenrichtwertzonen festgelegt, um die Marktveränderungen abzubilden.
Der Bericht 2026 verdeutlicht sowohl Stabilität als auch Wachstum bei den Grundstückswerten im Kreis Viersen. Anwohner und Investoren können die aktualisierten Zahlen und Zoneneinteilungen auf der offiziellen Website www.boris.nrw.de einsehen. Die Daten bieten eine fundierte Grundlage für Planung und Entwicklung vor dem Hintergrund der aktuellen Marktsituation.






