05 April 2026, 00:08

Hammer Raumstylisten steht vor dem endgültigen Aus – Insolvenz ab April 2026

Eingang zu einem Einkaufszentrum mit einem "Außergewöhnliche neue Einzelhandelseröffnung bald"-Schild, einem Müllcontainer links, einer Glastür rechts und Deckenlampen, mit undeutlichen Hintergrundobjekten.

Hammer Raumstylisten steht vor dem endgültigen Aus – Insolvenz ab April 2026

Hammer Raumstylisten GmbH tritt am 1. April 2026 in das reguläre Insolvenzverfahren ein. Trotz intensiver Bemühungen, einen Käufer zu finden, konnte keine tragfähige Lösung gefunden werden – die Zukunft der verbleibenden Filialen bleibt damit ungewiss. Um die Zahlungsfähigkeit aufrechtzuerhalten, wird das Unternehmen bereits im kommenden Monat mit Räumungsverkäufen beginnen.

Der vorläufige Insolvenzverwalter, Stefan Meyer von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH, bestätigte, dass die Verhandlungen mit den letzten beiden potenziellen Investoren gescheitert sind. Obwohl über 300 Interessenten angesprochen wurden, führte die schwierige Marktlage zu kaum nennenswertem Interesse. Folglich wird der Fachhändler nicht als fortführendes Unternehmen erhalten bleiben.

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Sämtliche 46 Hammer-Filialen, für die sich keine Übernahmeinteressenten fanden, sind bereits geschlossen; die Abverkäufe begannen teilweise schon am 16. März. Die verbleibenden 41 Standorte werden am 1. April folgen. Diese Verkäufe sind entscheidend, um nach Auslaufen der Insolvenzgeldzahlungen Ende März weiterhin Liquidität zu sichern.

Die Lohnansprüche der rund 1.100 Beschäftigten werden bis dahin durch Insolvenzgeld abgedeckt. Konkrete Pläne für die ehemaligen Hammer-Immobilien sind jedoch noch nicht bekannt. Zwar haben Händler wie Aldi Nord, Edeka und Rewe Interesse an einigen ehemaligen Tegut-Standorten signalisiert, doch offizielle Übernahmeangebote für Hammer-Flächen liegen bisher nicht vor.

Da keine Investorenlösung in Sicht ist, konzentrieren sich die verbleibenden Filialen nun auf die Abwicklung. Mit der Schließung des Unternehmens endet auch das spezielle Einrichtungs-Fachhandelskonzept von Hammer – die Zukunft der Mitarbeiter und Standorte bleibt vorerst offen. Die offiziellen Insolvenzverfahren beginnen im nächsten Monat und beenden damit endgültig die Suche nach einer Rettungslösung.

Quelle