06 June 2026, 22:03

Goslar in Aufruhr: Brände, Betrug und brutale Schlägerei innerhalb einer Woche

Schlägerei in der Innenstadt: 17- und 22-Jährige prügeln sich nachts

Goslar in Aufruhr: Brände, Betrug und brutale Schlägerei innerhalb einer Woche

Eine Reihe von Vorfällen erschütterte Goslar in der vergangenen Woche – von einem Küchenbrand über Betrugsversuche bis hin zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Die Behörden ermitteln derzeit in mehreren Fällen, darunter Diebstahl, Sachbeschädigung und eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei jungen Männern.

Der Beginn der Woche war geprägt von einem Brand in einer Küche am Lindenplan, der sich gegen 8:30 Uhr am Freitagmorgen ereignete. Anwohner konnten die Flammen noch vor Eintreffen der Feuerwehr unter Kontrolle bringen. Die Brandursache wird weiterhin untersucht.

Am Donstagnachmittag meldeten mehrere Bewohner des Landkreises Goslar, dass sie „Schockanrufe“ von Betrügern erhalten hatten. Die Anrufer gaben sich als Ärzte aus und behaupteten fälschlicherweise, ein naher Angehöriger des Angerufenen sei schwer erkrankt. Sie forderten hohe Geldbeträge – in keinem der gemeldeten Fälle wurde jedoch gezahlt.

Zwischen 14:00 Uhr am Freitag und 9:00 Uhr am Samstag wurde ein Gewerbebetrieb in der Straße Im Granetal Ziel von Dieben. Aus einem Container auf dem Gelände wurden Kabel im Wert von etwa 20.000 Euro gestohlen.

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Ein Mazda mit dem Kennzeichen GS wurde auf dem Parkplatz der Goslarschen Höfe beschädigt. Der Vorfall ereignete sich zwischen 8:00 und 20:00 Uhr am Mittwoch, verursacht durch ein unbekanntes Fahrzeug.

In der Frühe des Samstags eskalierte ein streitiges Wortgefecht zwischen einem 22-jährigen Mann aus Salzgitter und einem 17-jährigen Jugendlichen aus Berlin in der Marstallstraße zu einer handfesten Schlägerei. Die Polizei leitete daraufhin ein Strafverfahren ein.

Die örtlichen Behörden ermitteln aktuell in den Fällen von Diebstahl, Betrugsversuchen und Körperverletzung. Der Küchenbrand wird weiterhin geprüft, während der Vorfall mit dem beschädigten Fahrzeug als Unfallflucht behandelt wird. Bisher gab es keine Festnahmen in Verbindung mit den gemeldeten Straftaten.

Quelle