GNTM-Finale in Hollywood: Vom Modelwettbewerb zur Influencer-Schmiede
Germany’s Next Topmodel (GNTM) steuert auf das Finale der 21. Staffel zu – und das mit einem spektakulären Höhepunkt in Hollywood. Die von Heidi Klum seit zwei Jahrzehnten moderierte Show hat sich längst von einem klassischen Modelwettbewerb zu einem Influencer-Bootcamp gewandelt. Die diesjährigen Finalistinnen kämpfen um je 100.000 Euro und ein Cover-Shooting mit Harper’s Bazaar.
Vor fast 21 Jahren startete die Serie als Sprungbrett für Nachwuchsmodelle. Im Laufe der Jahre sah sie sich jedoch Kritik ausgesetzt, vor allem wegen der Vermittlung unrealistischer Schönheitsideale – besonders bei den jährlichen „Makeover-Episoden“, in denen die Kandidatinnen radikale Frisurveränderungen über sich ergehen lassen mussten. Doch die jüngeren Staffeln setzen zunehmend auf Diversität: Modelle mit unterschiedlichen Körpertypen und Hintergründen sind heute fester Bestandteil des Formats.
In dieser Saison kooperiert GNTM mit Marken wie eBay und McDonald’s – ein klares Signal für den Wandel hin zum Influencer-Marketing. Das Finale verspricht opulente Kostüme und prominente Gäste, ganz im Stil der showtypischen Dramaturgie. Ehemalige Teilnehmerinnen wie Stefanie Giesinger, Rebecca Mir und Lena Gercke nutzten ihre Zeit bei GNTM als Startrampe für erfolgreiche Karrieren als Influencerinnen und Unternehmerinnen.
Klums Einfluss reicht dabei weit über die Modelbranche hinaus: Sie prägt öffentliche Schönheitsvorstellungen und eröffnet den Kandidatinnen neue Chancen. Mittlerweile liegt der Fokus darauf, medientaugliche Persönlichkeiten zu formen, die ihre Online-Präsenz gewinnbringend vermarkten können.
Beim Finale werden zwei Gewinnerinnen gekürt, die jeweils 100.000 Euro sowie ein Harper’s Bazaar-Cover erhalten. Die Veranstaltung markiert einen weiteren Schritt in GNTMs Entwicklung – weg vom Modelwettbewerb, hin zur Talentschmiede für digitale Meinungsmacherinnen. Mit einer Mischung aus Glamour, Kontroversen und kommerziellem Charme definiert die Show Schönheit und Unterhaltung in Deutschland weiterhin neu.






