05 June 2026, 10:23

Fürth trauert um Anette Reichstein – eine Lebensbilanz der engagierten SPD-Politikerin

Abschied von einer engagierten Fürtherin: Anette Reichstein, 75, verstorben

Fürth trauert um Anette Reichstein – eine Lebensbilanz der engagierten SPD-Politikerin

Anette Reichstein, eine engagierte SPD-Politikerin und Fürsprecherin der Jugend, ist im Alter von 75 Jahren verstorben. Die am 1. Mai 1951 Geborene gehörte fast zwei Jahrzehnte dem Fürther Stadtrat an, bevor sie am 3. Juni 2026 verstarb. Ihr Wirken in der Kommunalpolitik und in sozialen Einrichtungen hinterlässt in der Stadt bleibende Spuren.

Reichsteins politische Laufbahn begann 1990, als sie als SPD-Vertreterin in den Fürther Stadtrat einzog. Bis 2008 blieb sie in diesem Amt und übernahm von 2002 bis 2008 zudem den Posten der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Fraktion. Neben ihrer politischen Arbeit setzte sie sich als Jugendrichterin ein und kämpfte zeitlebens für die Rechte junger Menschen.

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Ihr Engagement erstreckte sich auch auf soziale und kirchliche Belange. Sie war maßgeblich an der Gründung des Fürther Frauenhauses beteiligt und gehörte zu den Mitbegründerinnen des Diakonievereins St. Martin. Ab 1994 wirkte sie im Kirchenvorstand der St.-Martins-Gemeinde mit. Zudem übernahm sie verschiedene Aufgaben in der Arbeiterwohlfahrt (AWO).

Selbst in ihren späteren Jahren blieb Reichstein der öffentlichen Arbeit verbunden. Noch kurz vor ihrem Tod war sie im Büro des Landtagsabgeordneten Horst Arnold tätig. Im Jahr 2020 ehrte die Stadt Fürth ihr Lebenswerk mit der Verleihung des Goldenen Kleeblatts.

Mit Anette Reichsteins Tod endet eine lange Karriere in Kommunalpolitik und sozialem Engagement. 18 Jahre saß sie im Fürther Stadtrat und blieb bis zu ihren letzten Tagen in sozialen Initiativen aktiv. Die Stadt wird sie als unermüdliche Kämpferin für Gerechtigkeit und Unterstützung in Erinnerung behalten.

Quelle