Fulda testet 24-Stunden-Gründungen – wie Digitalisierung die Bürokratie knackt
Niklas MüllerFulda testet 24-Stunden-Gründungen – wie Digitalisierung die Bürokratie knackt
Fulda wurde als einer von neun Pilotstandorten für das Projekt „Schnellere Gründungen“ ausgewählt. Die Initiative zielt darauf ab, Unternehmensgründungen durch digitale Lösungen zu vereinfachen und zu beschleunigen. Lokale Behörden arbeiten eng mit Landes- und Bundespartnern zusammen, um Bürokratie abzubauen und Gründerinnen und Gründern besser zu unterstützen.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Schaffung eines vollständig digitalen Gründungsprozesses, der innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen werden kann. Verwaltungsleistungen werden online gebündelt, Register besser vernetzt und das „Once-Only“-Prinzip angewendet, um doppelte Antragsverfahren zu vermeiden. Das bedeutet: Gründer müssen ihre Daten nur einmal einreichen – das reduziert Verzögerungen und Frust.
Fulda und die benachbarte Gemeinde Petersberg übernehmen in Hessen die Führung bei der Erprobung. Ihre Beteiligung ist Teil einer breiteren Zusammenarbeit zwischen der Bundesregierung, dem Land Hessen und den Kommunen. Ziel ist es, die Existenzgründung in der Region einfacher, schneller und zugänglicher zu gestalten.
Die Auswahl Fuldas als Pilotstandort soll praktische Erkenntnisse für das gesamte Bundesland liefern. Die hier gewonnenen Erfahrungen werden dazu beitragen, künftige Maßnahmen zur Förderung einer unternehmerfreundlicheren Umgebung zu gestalten. Stadtvertreter sehen darin einen wichtigen Schritt, um Hessen attraktiver und dynamischer für Unternehmen zu machen.
Im Rahmen des „Schnellere Gründungen“-Projekts werden in Fulda neue Wege erprobt, um Gründungsprozesse zu straffen. Bei Erfolg könnte das Modell auf ganz Hessen und darüber hinaus ausgeweitet werden. Die Initiative will Hürden für Start-ups abbauen und mehr Menschen dazu ermutigen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.






