Duisburger Kita-Kinder erziehen Autofahrer zu mehr Rücksicht im Straßenverkehr
Nico KellerDuisburger Kita-Kinder erziehen Autofahrer zu mehr Rücksicht im Straßenverkehr
Kinder aus einer örtlichen Kindertagesstätte in Duisburg haben kürzlich an einer Verkehrssicherheitsaktion teilgenommen. Gemeinsam mit Polizeibeamten beobachteten sie den Verkehr vor ihrer Einrichtung, um für rücksichtsvolles Fahren in der Nähe von Schulen und Kindergärten zu sensibilisieren.
Die Aktion fand von 9:30 Uhr bis 11:30 Uhr in einer ausgewiesenen 30-km/h-Zone statt. Während die Beamten Geschwindigkeitskontrollen durchführten, sprachen die Kinder angehaltene Autofahrer an und erklärten, warum es wichtig ist, in der Nähe von Kindergärten langsamer zu fahren.
Wer sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielt, erhielt eine erdbeerförmige Dankeskarte, Temposünder bekamen stattdessen eine zitronenförmige Erinnerung. Viele Verkehrsteilnehmer hörten sich geduldig die Botschaft der Kinder an und zeigten Verständnis für die Initiative.
Die Duisburger Polizei setzte bei der Aktion auf Prävention durch direkten Austausch. Ziel war es, die Sicherheitsbotschaft durch die Einbindung der jüngsten Gemeinschaftsmitglieder persönlicher und wirkungsvoller zu vermitteln. Die Kampagne unterstrich, dass Verkehrssicherheit eine gemeinsame Verantwortung ist. Langsameres Fahren in Bereichen mit kleinen Fußgängern kann Unfälle verhindern, da Kinder sich oft unberechenbar verhalten. Die Veranstaltung betonte erneut, wie wichtig besondere Vorsicht in der Nähe von Kitas und Schulen ist.






