11 June 2026, 12:04

DFB positioniert sich klar: Fußball soll verbinden, nicht spalten

DFB-Präsident reagiert nicht 'übereilt' auf WM-Vorfälle

DFB positioniert sich klar: Fußball soll verbinden, nicht spalten

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat vor der FIFA-Weltmeisterschaft seine Haltung zu politischen Themen bekräftigt. Präsident Bernd Neuendorf erläuterte die Position des Verbandes in einem Gastbeitrag für das deutsche Redaktionsnetzwerk Deutschland. Das Turnier wird von Mexiko, Kanada und den USA ausgerichtet.

Neuendorf betonte, Fußball solle verbinden und nicht spalten. Er unterstrich das Engagement des DFB für grundlegende Werte wie Freiheit, Demokratie und Inklusion. Der Verband lehnt zudem Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus entschieden ab.

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Der DFB steht in regelmäßigem Austausch mit dem Auswärtigen Amt und anderen Behörden über die Rahmenbedingungen während der Weltmeisterschaft. Auf jede politische Äußerung oder Entwicklung während des Turniers werde man jedoch nicht reagieren, so Neuendorf. Er räumte ein, dass der Sport die Welt nicht ignorieren könne, sich aber in erster Linie auf den Fußball als zentrale Aufgabe konzentrieren müsse.

Während des Turniers wird der DFB an seinen Prinzipien – Respekt, Vielfalt und Toleranz – festhalten. Man werde zwar mit den Behörden im Dialog bleiben, sich aber nicht täglich zu politischen Themen äußern. Die Priorität des Verbandes bleibe das Spiel selbst.

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