Batteriespeicher werden für Energieversorger immer wichtiger – 46 % prüfen Projekte
Niklas MüllerBatteriespeicher werden für Energieversorger immer wichtiger – 46 % prüfen Projekte
Batteriespeicher entwickeln sich für viele Energieversorger zu einem zentralen Thema. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 46 % der kommunalen Unternehmen derzeit Speicherprojekte prüfen. Mehr als ein Drittel der Befragten stuft diese Systeme als äußerst wichtig für ihre künftigen Geschäftsaktivitäten ein.
Laut der Studie sind 40 % der regionalen Energiefirmen bereits in Batteriespeicher-Projekte eingebunden. Davon haben 11 % die Umsetzung bereits begonnen, während sich 27 % noch in der Planungsphase befinden.
Die meisten Vorhaben lassen sich in drei Größenkategorien einordnen: Ein Drittel der geplanten oder laufenden Projekte liegt zwischen 1 und 5 Megawatt. Ein weiteres Drittel bewegt sich im Bereich von 5 bis 10 Megawatt. Größere Anlagen mit einer Kapazität von 10 bis 100 Megawatt machen 23 % aus. Nur 7 % der Projekte überschreiten 100 Megawatt.
Trotz des wachsenden Interesses haben jedoch 16 % der Befragten weiterhin keine Pläne, Batteriespeicherlösungen einzuführen.
Die Ergebnisse verdeutlichen einen klaren Trend zur Nutzung von Batteriespeichern bei Energieversorgern. Da 35 % der Unternehmen die Technologie als hochgradig bedeutend einstuften, wird sie künftig eine größere Rolle in der Branche spielen. Viele Firmen steigen mittlerweile von der Evaluierungs- in die aktive Entwicklungsphase von Speicherinfrastrukturen ein.






