Zanders-Gelände startet mit Umstrukturierung und Führungswechsel in neue Ära
Charlotte JägerZanders-Gelände startet mit Umstrukturierung und Führungswechsel in neue Ära
Das Zanders-Gelände schreitet mit umfangreichen Umstrukturierungsplänen voran – nach Jahren der Vorbereitung.
Am 30. April 2026 trat Oliver Brügge als Geschäftsführer der Zanders Development Corporation (ZEG) zurück und markierte damit einen Führungswechsel in einer Phase, in der das Projekt an Fahrt aufnimmt. Das 35 Hektar große Areal soll in den kommenden Jahrzehnten mit neuem Wohnraum, Arbeitsplätzen und einer verbesserten öffentlichen Zugänglichkeit transformiert werden.
Brügge spielte eine zentrale Rolle bei der Ausrichtung der ZEG-Strategie und dem Aufbau ihrer Strukturen. Mit seinem Abschied übernimmt Udo Krause kommissarisch die Geschäftsführung, während nach einer dauerhaften Nachfolge gesucht wird. Der Wechsel an der Spitze fällt zusammen mit entscheidenden nächsten Schritten für das Gelände.
Noch am selben Tag, an dem Brügge die ZEG verließ, wird der Stadtplanungsausschuss über den Bebauungsplan für das Zanders-Areal abstimmen. Bei einer Zustimmung beginnen noch 2026 die Abrissarbeiten an jüngeren Gebäuden, sodass bis Anfang 2027 historische Strukturen freigelegt werden. Nicht das gesamte 35 Hektar große Gelände wird bebaut, doch die langfristige Vision umfasst in den nächsten 20 bis 25 Jahren rund 3.000 neue Wohnungen und 3.000 Arbeitsplätze.
Als zentrale Informationsplattform für Anwohner und Investoren geht demnächst die Website zanders.de online. Das Interesse ist bereits groß: Ein Investor prüft ernsthaft ein gewerbliches und gastgewerbliches Projekt auf dem Gelände. Auch die Erreichbarkeit wird sich verbessern, wenn am 9. Mai 2026 der Rail Park eröffnet – ein wichtiger Schritt, um das Areal besonders für junge Menschen attraktiver zu machen.
Das Zanders-Projekt tritt in eine neue Phase ein: Mit Abrissarbeiten, Planungsbeschlüssen und personellen Veränderungen gewinnt die Umgestaltung an Dynamik. Ziel ist es, in den nächsten zwei Jahrzehnten Wohnraum, Arbeitsplätze und eine bessere öffentliche Zugänglichkeit zu schaffen. Weitere Updates folgen mit dem Fortschritt der Pläne.






