Warum Promis wie Cat Deeley ihre Freundinnen jetzt auf den Mund küssen
Lina HuberWarum Promis wie Cat Deeley ihre Freundinnen jetzt auf den Mund küssen
Ein spielerischer Kuss unter Freundinnen hat erneut eine Diskussion über Zuneigung in der Promi-Welt ausgelöst. Cat Deeley veröffentlichte kürzlich einen Geburtstagspost, auf dem sie ihre beste Freundin Charlie Brear auf den Mund küsst. Solche Momente erinnern an ähnliche öffentliche Gesten von Stars wie Scarlett Johansson, Jonathan Bailey und Madonna – die alle enge Freunde auf dieselbe Weise umarmt haben.
Deeleys Küsschen mit Brear ist Teil eines größeren Trends unter Prominenten. Scarlett Johansson und Jonathan Bailey küssten sich etwa auf dem roten Teppich bei der Premiere von Jurassic World: Rebirth. Bailey verteidigte die Geste später mit den Worten: "Ich glaube daran, Liebe auf alle möglichen Arten zeigen zu können." Johanssons Ehemann Colin Jost winkte derweil ab und nannte die Aufregung "völlig übertrieben", während er betonte, dass von Bailey keine Bedrohung ausgehe.
Auch andere Stars machen mit: Hannah Waddingham, Gigi Hadid und Madonna haben ihre besten Freundinnen öffentlich auf den Mund geküsst. Die Kommunikations-expertin Judi James erklärt, dass es sich dabei um eine Art "Zurschaustellungs-Ritual" handle – Prominente würden so die Stärke ihrer Freundschaften demonstrieren. Sie bezeichnet solche Küsse als "Guppy-Küsse", eine nicht-sexuelle, liebevolle Geste, die in Hollywood weit verbreitet sei.
James weist zudem darauf hin, dass Küsse auf den Mund nicht zwingend romantisch gemeint sind. Historisch betrachtet haben sie ihren Ursprung in Fürsorge und sozialer Verbundenheit. Für Deeley sind diese platonischen "Mädchenfreundschafts-Küsse" schlicht eine Möglichkeit, sich mit anderen Frauen zu verbinden.
Obwohl solche Küsse oft diskutiert werden, bleiben sie ein sichtbarer Teil von Promi-Freundschaften. Die Stars nutzen sie weiterhin, um Nähe auszudrücken – ganz ohne romantische Absicht. Der Trend zeigt bisher keine Anzeichen von Nachlassen – im Gegenteil: Es gibt immer mehr öffentliche Zeichen platonischer Zuneigung.






