VfB Stuttgart vor fast unmöglicher Mission nach 0:2 gegen Porto in der Europa League
Lina Huber"37 Mal am Boden": Undav verärgert über Provokation - VfB Stuttgart vor fast unmöglicher Mission nach 0:2 gegen Porto in der Europa League
VfB Stuttgart erleidet herben Rückschlag in der Europa League – Porto geht mit Zwei-Tore-Vorsprung in den Rückspiel
Die VfB Stuttgart hat in der Europa League einen schweren Dämpfer hinnehmen müssen, nachdem der FC Porto im Hinspiel mit einem 2:0-Vorsprung in Führung ging. Die Stuttgarter stehen nun vor einer fast unmöglich scheinenden Aufgabe, um noch das Viertelfinale zu erreichen. Die Spieler kritisierten nach dem Spiel Portos Taktik als unsportlich und übertrieben hart.
Die Portugiesen übernahmen früh die Kontrolle und trafen innerhalb von nur sechs Minuten zweimal in der ersten Halbzeit. Beide Tore resultierten aus defensiven Fehlern der Gäste, was die Stuttgarter sichtlich frustrierte. Deniz Undav, Nationalspieler und Stuttgarter Stürmer, warf Porto später vor, systematisch Zeit gespielt und Simulationen betrieben zu haben – insgesamt 37 Mal seien Spieler ohne Konsequenzen zu Boden gegangen.
Angelo Stiller, der Regisseure im Mittelfeld, bezeichnete Portos Verhalten als "beispiellos". Zwar räumte er eigene Fehler ein, doch der Schiedsrichter habe zu lange wegesehen. Maximilian Mittelstädt betonte hingegen, das Team werde im Rückspiel mit neuer Entschlossenheit auflaufen und "mit Feuer" nach Porto reisen.
Die Niederlage kommt zur Unzeit, denn bereits am Sonntag steht für Stuttgart das wichtige Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig an. Trainer Sebastian Hoeneß muss seine Mannschaft nun nach dem europäischen Rückschlag wieder aufbauen. Undav mahnte unterdessen, dass die Stuttgarter im Rückspiel am kommenden Donnerstag mindestens dieselbe Intensität wie Porto zeigen müssten, um das Defizit noch aufholen zu können.
Mit sieben Siegen in acht Europa-League-Spielen in dieser Saison unterstreicht Porto zudem seine starke Form – was die Aufgabe für Stuttgart noch schwieriger macht.
Für die Schwaben heißt es nun: Sieg in Porto oder das Aus im Wettbewerb. Zunächst gilt es jedoch, sich zu erholen, bevor es am Wochenende in der Liga gegen Leipzig geht. Wie die Mannschaft im Rückspiel reagiert, wird über ihr europäisches Schicksal entscheiden.