25 April 2026, 06:11

Versteigerung des Quartier 206 in Berlin platzt – Höchstgebot bei nur 40 Millionen Euro

Plakat, das Berlin, Deutschland bewirbt und eine Statue, Gebäude, einen Turm, Menschen, Fahrzeuge auf der Straße und eine Brücke zeigt sowie Text mit Informationen zur Stadt enthält.

Versteigerung des Quartier 206 in Berlin platzt – Höchstgebot bei nur 40 Millionen Euro

Versteigerung des Quartier 206 in Berlin scheitert – Höchstgebot liegt weit unter Marktwert

Eine gerichtliche Zwangsversteigerung des Quartier 206, eines zentralen Teils der Berliner Friedrichstadt-Passage, ist gescheitert, nachdem die abgegebenen Angebote deutlich unter dem Marktwert blieben. Das höchste Gebot lag bei nur 40 Millionen Euro – weniger als die Hälfte des geschätzten Werts der Immobilie von 187 Millionen Euro. Eine endgültige Entscheidung in der Sache wurde nun auf Freitag vertagt.

Das Amtsgericht Mitte lehnte das Spitzengebot von 40 Millionen Euro als unzureichend ab. Während der Verhandlung waren lediglich zwei Angebote eingereicht worden, beide deutlich unter der bewerteten Summe. Das Quartier 206, das zwischen dem ehemaligen Galeries Lafayette und dem Quartier 205 liegt, steht seit Jahren größtenteils leer.

Die Entscheidung des Gerichts ist vorläufig und gibt den beteiligten Parteien zwei Wochen Zeit, beim Landgericht Berlin Widerspruch einzulegen. Bis dahin kann kein endgültiger Eigentumsübergang stattfinden. Das Ergebnis wird über die Zukunft eines seit Langem kämpfenden Abschnitts der Friedrichstraße entscheiden.

Das Scheitern der Versteigerung lässt das Quartier 206 vorerst in der Schwebe. Werden keine Einsprüche erhoben, wird das Schicksal der Immobilie durch das Urteil am Freitag besiegelt. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Schwierigkeiten bei der Belebung des historischen Berliner Einkaufsviertels.

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