Unterrichtsausfälle in Westthüringen erreichen alarmierende Höhen im Frühjahressemester
Nico KellerUnterrichtsausfälle in Westthüringen erreichen alarmierende Höhen im Frühjahressemester
Mehrere Schulen in Westthüringen mit massiven Unterrichtsausfällen im Frühjahressemester
In Westthüringen sind an mehreren Schulen im Laufe des Frühjahressemesters erhebliche Unterrichtsausfälle zu verzeichnen. Die hohe Zahl ausgefallener Stunden sorgt bei lokalen Verantwortlichen und Pädagogen für Besorgnis. Die Situation hat zu dringenden Forderungen nach Lösungen geführt, bevor das neue Schuljahr beginnt.
Laut vorliegenden Daten verzeichnete die Staatliche Regelschule Dermbach mit 25,7 % die höchste Ausfallquote. Dicht gefolgt wurde sie von der Ersten Gemeindeschule Bad Salzungen mit 24,2 % gekürzten Unterrichtsstunden. Auch die Regelschule Geisa meldete eine hohe Quote von 21,2 % – besonders betroffen waren die Fächer Englisch, Mathematik und Sport.
Die Landesregierung hat die Schwere der Lage anerkannt. Bestätigt wurde, dass die Schulen unter der Zuständigkeit des Staatslichen Schulamts Westthüringen ungewöhnlich hohe Ausfallraten verzeichnen. Als Reaktion wurden Maßnahmen wie eine verbesserte Personalrekrutierung und die vorübergehende Einstellung von Lehrkräften eingeleitet.
Martin Henkel, CDU-Abgeordneter, übt scharfe Kritik an den aktuellen Verhältnissen. Die Situation bezeichnete er als „inakzeptabel“ und forderte umgehende Veränderungen. Henkel erwartet vom Schulamt, dass es bis zum Beginn des nächsten Schuljahres „entschlossene Schritte“ unternimmt, um die Ausfälle zu reduzieren und die Bedingungen zu verbessern.
Viele ausgefallene Stunden bleiben ohne Ersatz, was bei Schülern zu Lücken im Lernstoff führt. Zwar zielen die Maßnahmen der Landesregierung darauf ab, den Personalmangel zu beheben, doch Schulen und Verantwortliche drängen auf schnellere und wirksamere Lösungen. Der Fokus liegt nun darauf, Stabilität für das kommende Schuljahr zu gewährleisten.






