Uniper setzt auf Windenergie: Langfristiger Stromdeal mit Wolfenbütteler Stadtwerken
Lina HuberUniper setzt auf Windenergie: Langfristiger Stromdeal mit Wolfenbütteler Stadtwerken
Uniper hat mit den Stadtwerken Wolfenbüttel, einem regionalen Versorgungsunternehmen, einen langfristigen Stromabnahmevertrag für Onshore-Windenergie unterzeichnet. Der Deal markiert einen weiteren Schritt des Konzerns hin zu einer nachhaltigen Stromerzeugung. Die Uniper-Aktie schloss am Freitag bei 38,60 Euro – weiterhin unter ihrem 52-Wochen-Hoch.
Das Abkommen sieht vor, dass Strom aus den Onshore-Windparks von Uniper direkt an den kommunalen Versorger geliefert wird. Aktuell betreibt das Unternehmen einen Windpark in Niedersachsen mit sechs Turbinen. Über weitere Projekte im Bau wurden bisher keine Details bekannt gegeben.
Uniper handelt zu einer Zeit, in der der Wettbewerb im Bereich erneuerbarer Energien zunehmend schärfer wird. Seit Januar hat sich der Aktienkurs des Unternehmens um etwa 14,9 % erhöht, liegt aber weiterhin unter dem im vergangenen Jahr erreichten Höchststand von 46,75 Euro. Gleichzeitig steigen die Ölpreise, während die Renditen zehnjähriger deutscher Staatsanleihen ein 15-Jahres-Hoch erreichen.
Die Aktie von Uniper weist derzeit einen Relative-Stärke-Index (RSI) von 53,8 auf, was auf eine moderate Aufwärtsdynamik hindeutet. Der jüngste Deal unterstreicht die Strategie des Unternehmens, sein Portfolio an nachhaltiger Energie weiter auszubauen.
Der Stromabnahmevertrag festigt Unipers Position im Bereich der erneuerbaren Energien und diversifiziert gleichzeitig die Erzeugungsquellen. Da die Aktie unter ihrem Jahreshoch notiert, werden Anleger gespannt verfolgen, wie sich die Umstrukturierungsbemühungen des Konzerns entwickeln. Zudem zeigt der Deal die wachsende Zusammenarbeit zwischen großen Energieunternehmen und regionalen Versorgern in Deutschland.






