Ulrike Mohrs tritt als Koblenzer Oberbürgermeisterin zurück – ein politisches Erbe bleibt
Niklas MüllerUlrike Mohrs tritt als Koblenzer Oberbürgermeisterin zurück – ein politisches Erbe bleibt
Ulrike Mohrs ist nach siebenhalb Jahren im Amt als Oberbürgermeisterin von Koblenz zurückgetreten. Ihr Rückzug folgt auf die Entscheidung, nicht erneut zu kandidieren, da sie eine neue berufliche Chance wahrnimmt. Eine offizielle Verabschiedungsfeier findet am 25. Juni im Stadtrat statt.
Während ihrer Amtszeit führte Mohrs Koblenz durch bedeutende Herausforderungen. Sie koordinierte die städtischen Maßnahmen während der COVID-19-Pandemie, nach dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie in der Flutkatastrophe im Ahrtal. Zudem engagierte sie sich für die Unterstützung von Geflüchteten und gründete das Lotsenhaus International als Willkommenszentrum.
Unter ihrer Führung wurden mehrere zentrale Projekte realisiert, darunter die Eröffnung der Feuerwehrwachen 2 und 3, die Sanierung des Oberwerther Freibads sowie die Modernisierung der Sportanlage im Stadtteil Schmitzers Wiese. In ihrer Abschiedsrede betonte sie die Bedeutung von gesellschaftlichem Zusammenhalt, evidenzbasierter Politik und einem respektvollen öffentlichen Dialog.
Oberbürgermeister David Langner würdigte sie als dynamische Führungspersönlichkeit, die Koblenz nachhaltig geprägt habe. Ab dem 1. Juli übernimmt Mohrs die Leitung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz/Saarland der Bundesagentur für Arbeit. Die neue Oberbürgermeisterin von Koblenz wird Dr. Dagmar Kranz (CDU) sein.
Mit dem Wechsel endet Mohrs’ Amtszeit als Oberbürgermeisterin. Ihre Arbeit in den Bereichen Infrastruktur, Krisenmanagement und soziale Initiativen hat die jüngere Entwicklung Koblenz’ maßgeblich beeinflusst. Dr. Dagmar Kranz wird nun die Verantwortung des Amtes übernehmen.






