Solingen bekommt eine neue Gleichstellungsbeauftragte mit klarem Fokus auf Teilhabe und Gewaltprävention
Nico KellerSolingen bekommt eine neue Gleichstellungsbeauftragte mit klarem Fokus auf Teilhabe und Gewaltprävention
Solingen hat Maria Carroccio Ricchiuti zur neuen Gleichstellungsbeauftragten ernannt. Sie wird das Amt im April übernehmen und löst damit Aldona Fenz ab. Mit ihrem Hintergrund in Soziologie und Gemeinwesenentwicklung bringt sie umfangreiche Erfahrungen in die Position ein.
Carroccio Ricchiuti verfügt über einen Masterabschluss in Gemeinwesenentwicklung und arbeitete als Fachkraft für soziale Bildung im Kommunalen Integrationszentrum. Zudem war sie als Quartiersmanagerin in Hasseldelle tätig. Seit Ende 2018 leitet sie die städtische Koordination der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss".
Zu ihren Schwerpunkten zählen faire Teilhabe, Chancengleichheit und die Förderung von Vielfalt. Ein zentrales Anliegen wird die Prävention und Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt sein. Um dies zu erreichen, plant sie eine enge Zusammenarbeit mit der Verwaltung sowie einen offenen Dialog mit der Bürgerschaft.
Carroccio Ricchiuti will die Lücke zwischen den gesetzlichen Gleichstellungsvorgaben und deren praktischer Umsetzung schließen. Ihre fachliche Expertise und langjährige Erfahrung gelten als starke Assets, um die Gleichstellungsarbeit in Solingen voranzubringen.
Die neue Gleichstellungsbeauftragte tritt ihre Stelle im nächsten Monat mit klar definierten Zielen an. Ihr Ansatz setzt auf Kooperation und Bürgerbeteiligung. Die Stadt erwartet, dass ihre Arbeit die Gleichstellungsmaßnahmen in Solingen nachhaltig stärken wird.






