02 April 2026, 10:05

Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf – RE 9 für Stunden gesperrt

Schwarzes und weißes Bild einer Zugentgleisung mit Trömmern auf den Schienen, einer Gruppe von Menschen in der Nähe, einem Fahrzeug im Vordergrund und einer Überquerung, Masten, Drähten und Himmel im Hintergrund.

Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf – RE 9 für Stunden gesperrt

Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf

Ein 21-jähriger Gleisarbeiter wurde am frühen Donnerstagmorgen in Frechen-Königsdorf von einem Zug erfasst und schwer verletzt. Bei dem Vorfall handelte es sich um einen Regional-Express (RE 9) aus Köln, der zu erheblichen Behinderungen auf der Strecke führte.

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Der Unfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden am Bahnhof Frechen-Königsdorf. Rettungskräfte versorgten den Mann vor Ort, bevor er mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Ermittler arbeiten weiterhin daran, die genauen Umstände der Kollision aufzuklären.

Die RE-9-Linie wurde nach dem Vorfall für etwa zwei Stunden komplett gesperrt. Sieben Züge hatten zusammen Verspätungen von rund eineinhalb Stunden, was Fahrgäste entlang der gesamten Strecke betraf.

Der Unfall reiht sich in eine vorherige Attacke auf einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn in derselben Region im Oktober 2024 ein. Seitdem hat das Unternehmen auf der RE-9-Linie verschärfte Sicherheitsmaßnahmen eingeführt. Dazu zählen eine verstärkte Videoüberwachung, zusätzliches Sicherheitspersonal in den Zügen, verpflichtende Notfallknöpfe für Mitarbeiter sowie erweiterte Schulungen in Deeskalationstechniken und Selbstverteidigung.

Der verletzte Arbeiter befindet sich weiterhin im Krankenhaus, während die Behörden die Ermittlungen fortsetzen. Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit auf der RE-9-Strecke auf, auf der bereits erhöhte Schutzvorkehrungen galten. Der Zugverkehr wurde inzwischen wieder aufgenommen, allerdings kam es im Tagesverlauf weiterhin zu Verspätungen.

Quelle