Schneverdingen plant neue Radwege-Strategie für Anwohner und Touristen
Schneverdingen plant neue Radwege-Strategie für Anwohner und Touristen
Schneverdingen entwickelt neue Fahrradstrategie für bessere Radwege für Einwohner, Pendler und Touristen
Die Stadt Schneverdingen erarbeitet derzeit eine neue Radverkehrsstrategie, um das Radwegenetz für Anwohner, Berufspendler und Touristen zu verbessern. Gemeinsam mit dem Planungsbüro Böregio soll bis zum Herbst ein detaillierter Masterplan entstehen. Aktuell läuft eine öffentliche Umfrage, um Anregungen und Wünsche der Bevölkerung für die künftige Gestaltung der Radrouten zu sammeln.
Das Projekt geht auf einen Antrag der SWG/FDP-Fraktion aus dem Jahr 2021 zurück, der die Erstellung eines umfassenden Radverkehrskonzepts forderte. Die Initiative betonte damals den Bedarf an besseren Radwegen, Fahrradstraßen und sicheren Abstellmöglichkeiten. Schneverdingen schnitt bereits im ADFC-Fahrradklima-Test 2022 und 2024 gut ab – die bestehende Infrastruktur wurde gelobt, doch es gibt noch Verbesserungspotenzial.
2025 wurde Böregio mit der Ausarbeitung der Strategie beauftragt. Das Büro bringt Erfahrung aus ähnlichen Projekten in anderen Kommunen mit und soll ein vernetztes Radwegenetz planen, das das Stadtzentrum, die Außenbezirke und benachbarte Gemeinden verbindet. Zu den Aufgaben gehören auch Kostenschätzungen und konkrete Maßnahmen, um das Radfahren sicherer und attraktiver zu gestalten.
Um den Plan bedarfsgerecht auszurichten, haben die Stadt und Böregio eine Umfrage gestartet, die sich an Einwohner, Besucher und tägliche Pendler richtet. Die Rückmeldungen fließen direkt in die finale Strategie ein, für die im Haushalt 2023 insgesamt 50.000 Euro vorgesehen sind.
Lokale politische Gruppen unterstützen das Vorhaben. Die SPD hat bereits Fahrradkongresse organisiert und plant für 2025 einen Aktionstag Radverkehr, um über Verkehrssicherheit und das Miteinander im Straßenverkehr zu diskutieren. Die Grünen betonen unterdessen die Bedeutung einer breiten Bürgerbeteiligung, damit das Konzept die Bedürfnisse der Gemeinde widerspiegelt.
Auch auf regionaler Ebene erhält die Initiative Rückhalt. Das niedersächsische Programm "Stadt und Land" sowie der NGVFG-Förderfonds stellen seit Anfang der 2020er-Jahre zusätzliche Mittel für Radverkehrsprojekte bereit. Nachbarstädte wie Bad Fallingbostel und Walsrode haben ihre Radwegenetze bereits mit Hilfe dieser Förderung ausgebaut.
Die fertige Radverkehrsstrategie soll im Herbst vorliegen, wobei die Umfrageergebnisse zur Feinjustierung der Vorschläge beitragen. Wird der Plan angenommen, dient er als Grundlage für künftige Investitionen in die Radinfrastruktur Schneverdingen. Die Stadt will damit an bestehende Stärken anknüpfen und gleichzeitig Lücken im Netz schließen.
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