Sachsen-Anhalt setzt auf ausländische Arbeitskräfte gegen Fachkräftemangel
Lina HuberSachsen-Anhalt setzt auf ausländische Arbeitskräfte gegen Fachkräftemangel
Sachsen-Anhalt verzeichnet starken Anstieg ausländischer Beschäftigung
In Sachsen-Anhalt hat sich die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte in den vergangenen zehn Jahren deutlich erhöht. Das Bundesland führt damit in Ostdeutschland beim Wachstum ausländischer Beschäftigung zwischen 2020 und 2025. Fast jedes vierte Unternehmen dort stellt mittlerweile internationales Personal ein.
Die Zahl der ausländischen Sozialversicherungspflichtigen in Sachsen-Anhalt hat sich innerhalb eines Jahrzehnts vervierfacht. Gleichzeitig hat sich der Anteil der Betriebe, die internationale Arbeitskräfte beschäftigen, seit 2015 mehr als verdoppelt. Besonders große Unternehmen setzen vermehrt auf Mitarbeiter aus dem Ausland.
Aktuell stammen knapp 9 Prozent aller Beschäftigten im Land aus dem Ausland. Dennoch stellen fast drei Viertel der Unternehmen weiterhin keine internationalen Arbeitskräfte ein. Diese Diskrepanz zeigt, dass die Einstellung ausländischer Fachkräfte je nach Betriebsgröße und Branche sehr unterschiedlich ausfällt.
Demografische Entwicklungen machen Zuwanderung für den Arbeitsmarkt der Region zunehmend unverzichtbar. Die Integration ausländischer Arbeitskräfte wird immer wichtiger, um den Fachkräftemangel in Sachsen-Anhalt zu bekämpfen. Der Anstieg der ausländischen Beschäftigung deutet auf eine wachsende, aber noch im Entwicklungsstadium befindliche Abhängigkeit von internationalem Personal hin.






