15 April 2026, 16:05

Riesen-Rechenzentrum in Nauen bei Berlin: Baubeginn für digitalen Zukunftsstandort

Großer Raum voller numerous Wires und elektronische Geräte auf dem Boden, einschließlich Server und Kabel, was auf ein Rechenzentrum mit einer sichtbaren Wand auf der linken Seite hinweist.

Riesen-Rechenzentrum in Nauen bei Berlin: Baubeginn für digitalen Zukunftsstandort

Baubeginn für großes neues Rechenzentrums-Campus in Nauen bei Berlin

Offiziell hat der Bau eines bedeutenden neuen Rechenzentrums-Campus in Nauen, in der Nähe Berlins, begonnen. Das von dem Betreiber maincubes geleitete Projekt stellt eine erhebliche Erweiterung der digitalen Infrastruktur in der Region dar. Nach seiner Fertigstellung wird der Standort Europas Bestrebungen nach größerer digitaler Unabhängigkeit vorantreiben.

Die Vorbereitungsarbeiten laufen bereits: Im ersten Schritt steht die Energieversorgung im Fokus. Eine neue 110-Kilovolt-Umspannstation sowie eine sechs Kilometer lange Hochspannungsleitung werden errichtet, um das Campusgelände an den regionalen Versorger E.DIS anzubinden. Diese Infrastruktur soll eine zuverlässige Stromversorgung für die Anlage gewährleisten.

Die anfängliche Anschlussleistung ist auf 200 Megawatt ausgelegt, doch das System ist so konzipiert, dass es künftig auf über 400 Megawatt erweitert werden kann. Das erste von sechs identischen Rechenzentrumsgebäuden soll bis Ende 2027 in Betrieb gehen. Bleibt der Bauplan im Zeitrahmen, könnte der gesamte Campus bis 2028 vollständig funktionsfähig und ans Netz angeschlossen sein.

Dank seiner Lage ist Nauen Teil eines wachsenden Digitalstandorts im Berliner Raum. Das Projekt passt zu den übergeordneten Bemühungen, die digitale Souveränität Europas zu stärken – denn ein Großteil der aktuellen Infrastruktur und Technologie des Kontinents ist noch von Importen abhängig.

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Das neue Rechenzentrum wird die europäische Kontrolle über die digitale Infrastruktur erhöhen. Sobald der Campus vollständig in Betrieb ist, bietet er erhebliche Kapazitäten für Datenspeicherung und -verarbeitung. Die Erweiterung unterstützt zudem die regionalen Energienetze, indem sie den großflächigen Strombedarf in das Netz integriert.

Quelle