"Rehné" – der Hirsch an der A7 bekommt jetzt Warnschilder für mehr Sicherheit
Niklas MüllerTierattraktion auf der A7: Hunderte Anrufe wegen Hirsch - "Rehné" – der Hirsch an der A7 bekommt jetzt Warnschilder für mehr Sicherheit
Ein junger Hirsch ist seit über zwei Jahren eine vertraute Erscheinung in der Nähe der Autobahn A7 bei Soltau. Das Tier, das von Anwohnern liebevoll "Rehné" getauft wurde, wurde immer wieder gesichtet – ohne bisher einen Unfall verursacht zu haben. Nun ergreifen die lokalen Behörden Maßnahmen, um sowohl seine Sicherheit als auch die der Autofahrer in der Region zu gewährleisten.
Der Hirsch, der vermutlich etwa drei Jahre alt ist, soll in der Nähe der Autobahn geboren worden sein. Anders als andere Rehe hat er das Gebiet nie verlassen und wird häufig in der Nähe der Ausfahrt Soltau-Süd gesichtet, besonders auf dem Abschnitt in Richtung Hannover.
Trotz der häufigen Beobachtungen stellte "Rehné" bisher keine Gefahr für den Verkehr dar. Um mögliche Risiken zu vermeiden, werden jedoch in Kürze Warnschilder entlang der Strecke aufgestellt. Diese sollen Autofahrer auf die Anwesenheit des Hirschs aufmerksam machen und generell für Wildwechsel in der Region sensibilisieren.
Die Entscheidung folgt auf jahrelange Beobachtungen, bei denen sowohl Anwohner als auch Autofahrer regelmäßig von Begegnungen mit dem Tier berichteten. Zwar gab es bisher keine Zwischenfälle, doch die Behörden handeln präventiv, um künftige Kollisionen zu verhindern.
Die neuen Warnschilder sollen sowohl den Hirsch als auch die Verkehrsteilnehmer schützen. Autofahrer auf der A7 bei Soltau werden künftig deutlich auf Wildwechsel in der Gegend hingewiesen. Die Maßnahmen sind Teil der fortlaufenden Bemühungen, Naturschutz und Verkehrssicherheit in der Region in Einklang zu bringen.






