09 May 2026, 20:05

Osnabrücks Wohngeldstelle ächzt unter dreifacher Antragsflut – was Betroffene jetzt wissen müssen

Blauer Plakat mit der Aufschrift "Gesetz zur Förderung von Wohnbeihilfen: 14,5 Millionen Menschen haben sich für den Schutz angemeldet" mit begleitendem Text und Bildern.

Osnabrücks Wohngeldstelle ächzt unter dreifacher Antragsflut – was Betroffene jetzt wissen müssen

Wohngeldstelle in Osnabrück kämpft mit stark gestiegenem Antragsaufkommen

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Die Wohngeldstelle der Stadt Osnabrück verzeichnet einen deutlichen Anstieg der Nachfrage – die Zahl der Anträge hat sich in den letzten Monaten verdreifacht. Um die gestiegene Arbeitsbelastung zu bewältigen, wurden bereits fünf feste Stellen geschaffen, zudem sind neun weitere Positionen im Stellenplan 2023 beantragt. Die Bearbeitungszeiten haben sich von einem Monat auf bis zu zwölf Wochen verlängert, weshalb nun zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen für Bürgerinnen und Bürger eingeführt werden.

Der Ansturm auf die Behörde führt zu deutlich längeren Wartezeiten. Als Reaktion darauf hat die Stadt die Einreichungsmöglichkeiten erweitert: Anträge können nun über das Serviceportal, per E-Mail, postalisch oder persönlich im Stadthaus 1 oder 2 gestellt werden. Zudem wurde eine spezielle Hotline (0541 323 3444) eingerichtet, die jedoch nur an ausgewählten Wochentagen erreichbar ist.

Um Antragstellern den Prozess zu erleichtern, werden derzeit Erklärvideos erarbeitet. Ein Online-Rechner unter service.osnabrueck.de/wohngeldrechner ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern, vorab zu prüfen, ob sie Anspruch auf Wohngeld haben. Die Behörde weist darauf hin, dass alle erforderlichen Unterlagen eingereicht werden müssen, um weitere Verzögerungen zu vermeiden.

Ab Januar erhalten Empfänger von Wohngeld automatisch höhere Zahlungen – vorausgesetzt, ihre Bewilligungsfrist läuft noch. Die Anpassungen sollen die finanzielle Belastung mindern, ohne dass ein neuer Antrag gestellt werden muss.

Zu den Maßnahmen der Stadt zählen zusätzliche Mitarbeiter, digitale Hilfsmittel und erweiterte Serviceangebote. Trotz dieser Schritte bleiben die Bearbeitungszeiten aufgrund der hohen Nachfrage verlängert. Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, die Online-Angebote zu nutzen und vollständige Unterlagen einzureichen, um unnötige Verzögerungen zu vermeiden.

Quelle