Osnabrücks neuer Kurzfilm kämpft mit bewegenden Bildern gegen häusliche Gewalt
Nico KellerOsnabrücks neuer Kurzfilm kämpft mit bewegenden Bildern gegen häusliche Gewalt
Neuer Kurzfilm aus Osnabrück soll auf häusliche Gewalt aufmerksam machen
In Osnabrück ist ein neuer Kurzfilm entstanden, der für das Thema häusliche Gewalt sensibilisieren soll. Das von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt initiierte Projekt will eine Botschaft der Solidarität und des Widerstands gegen Misshandlung verbreiten. Der Film wird online geteilt und künftig jährlich im Rahmen einer Kampagne am 14. Februar eingesetzt.
Patricia Heller, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Osnabrück, hat den Film entwickelt, um die Bedeutung des gemeinsamen Engagements gegen Gewalt zu unterstreichen. Die Produktion zeigt Szenen, die an verschiedenen Orten der Stadt gedreht wurden, darunter der historische Friedenssaal im Rathaus. Die Finanzierung des Projekts erfolgte über die Landesinitiative „Gleichstellung sichtbar machen – CEDAW in Niedersachsen“.
In den vergangenen Jahren gehörten Flashmobs zu den Aktionen der Kampagne, um öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen. Aufgrund der Pandemie mussten diese jedoch ausfallen. Nun ersetzt der Film die Veranstaltungen als digitale Alternative. Für 2023 ist geplant, den Flashmob am Nikolaiort wiederaufleben zu lassen.
Die Gleichstellungsstellen von Stadt und Landkreis Osnabrück gelten als Modellstandort im Kampf gegen häusliche Gewalt. Der Film wird auf der Website des Gleichstellungsbüros für Schulen, Organisationen und die Öffentlichkeit zugänglich sein.
Jährlich zum Aktionstag der Kampagne am 14. Februar soll der Film verbreitet werden und so eine neue Möglichkeit bieten, Menschen in den Kampf gegen häusliche Gewalt einzubinden. Die Rückkehr des Flashmobs im nächsten Jahr wird zudem eine öffentliche Plattform für die Botschaft schaffen.






