Osnabrück setzt auf E-Bikes und Lastenräder für klimafreundliche Dienstfahrten
Charlotte JägerOsnabrück setzt auf E-Bikes und Lastenräder für klimafreundliche Dienstfahrten
Osnabrück baut den Einsatz von Elektro- und Lastenrädern für Dienstfahrten weiter aus. Die Stadt verfügt derzeit über 16 E-Bikes und drei Lastenräder, im Jahr 2023 sollen weitere hinzukommen. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Initiative zur Modernisierung des Fuhrparks und zur Reduzierung der Emissionen.
Die Lastenräder der Stadt werden in verschiedenen Bereichen eingesetzt, darunter Friedhofsverwaltung und Straßenreinigung. Allein im Jahr 2022 wurden über 1.000 Ausleihen verzeichnet, wobei Beamte mit den Rädern mehr als 10.500 Kilometer zurücklegten. Durch Landesfördermittel konnte Osnabrück die Anschaffung der Fahrräder sowie den Bau von Unterstellmöglichkeiten für die wachsende Flotte finanzieren.
Seit 2020 hat die Stadt zudem 75 Prozent ihrer schweren Fahrzeuge – also aller Fahrzeuge über 3,5 Tonnen – mit Abbiegeassistenten ausgestattet, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Parallel dazu stellt Osnabrück seinen gesamten Fuhrpark auf Elektroantrieb um und richtet in der ganzen Stadt Ladestationen ein.
Im Jahr 2022 nahm die Stadt erstmals am Handel mit Treibhausgas-Minderungsquoten (THG-Quoten) teil. Durch dieses Programm erzielte sie Erlöse in Höhe von knapp 22.000 Euro. Bis 2023 werden zwei weitere E-Bikes sowie ein Klapprad für Dienstreisen den Fuhrpark ergänzen.
Die Ausweitung der E-Bikes und Lastenräder unterstreicht das Engagement Osnabrücks für nachhaltige Mobilität. Mit neuen Sicherheitssystemen, einer wachsenden Ladeinfrastruktur und finanziellen Erträgen aus Emissionsquoten treibt die Stadt ihre Bemühungen zur Verringerung der Umweltbelastung weiter voran. Für das kommende Jahr sind zusätzliche Erweiterungen der Flotte geplant.






