03 April 2026, 12:08

Oman startet planmäßige LNG-Lieferungen an Deutschland trotz Golf-Krise

Liniengraph, der die US-Öl/Petroleumproduktion, -importe und -exporte zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Oman startet planmäßige LNG-Lieferungen an Deutschland trotz Golf-Krise

Oman hat mit der Lieferung von Flüssigerdgas (LNG) nach Deutschland im Rahmen eines langfristigen Versorgungsvertrags begonnen. Die Lieferungen treffen planmäßig ein, obwohl die Spannungen in der Golfregion zunehmen. Im Gegensatz zu vielen Nachbarländern bleiben Omans Exporte von den jüngsten Konflikten und Blockaden unberührt.

2023 unterzeichnete SEFE, der staatliche deutsche Gasversorger, eine Vierjahresvereinbarung mit Oman LNG. Der Deal sichert jährliche Lieferungen von 0,58 Milliarden Kubikmetern ab 2026 zu. Die ersten Frachten sind nun wie vorgesehen in Europa eingetroffen.

Die Blockade der Straße von Hormus und iranische Angriffe haben die LNG-Lieferketten aus weiten Teilen des Golfs gestört. Katar, ein wichtiger Exporteur, sieht sich aufgrund der Krise mit erheblichen Ausfuhrproblemen konfrontiert. Oman liegt jedoch östlich dieses Engpasses, sodass seine LNG-Terminals weiterhin zugänglich bleiben.

Die geografische Lage Omans schützt seine Infrastruktur vor den schwerwiegendsten Störungen. Schiffe können seine Häfen weiterhin anlaufen, ohne umstrittene Gewässer passieren zu müssen. Diese Stabilität ermöglicht es dem Land, seine Verpflichtungen gegenüber europäischen Abnehmern zu erfüllen, während andere Länder mit Schwierigkeiten kämpfen.

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Die ersten LNG-Lieferungen eröffnen für Deutschland eine zuverlässige neue Bezugsquelle. Omans Lage sorgt dafür, dass seine Exporte stabil bleiben – selbst wenn die Spannungen in der Golfregion anhalten. Der Vertrag mit SEFE garantiert ab 2026 jährliche Gaslieferungen in festgelegter Menge.

Quelle