Niedersachsen revolutioniert Justiz mit KI-Übersetzungen für internationale Verfahren
Niklas MüllerNiedersachsen revolutioniert Justiz mit KI-Übersetzungen für internationale Verfahren
Niedersachsen führt KI-gestütztes Übersetzungswerkzeug für die Justiz ein
Das Bundesland hat ein mit künstlicher Intelligenz arbeitendes Übersetzungssystem entwickelt, das speziell auf die Bedürfnisse des Justizwesens zugeschnitten ist. Die neue Technologie, die in Zusammenarbeit vom Justizministerium und dem Finanzministerium erarbeitet wurde, soll Verfahren mit internationaler Beteiligung beschleunigen. Behörden versprechen sich davon zudem Kosteneinsparungen und Zeitersparnis in Gerichten bundesweit.
Ursprünglich wurde das Tool unter dem Namen InDA (Intelligente Datenanalyse in internationalen Steuerprüfungen) für die Steuerverwaltung konzipiert. Aufgrund der dort erzielten Erfolge erfolgte die Anpassung für den juristischen Bereich. Nun liegen sämtliche Rechte zur Weiterentwicklung, Verbreitung und Erweiterung des Systems beim Justizministerium.
Nach dem Prinzip „eines für alle“ soll der Übersetzungsdienst Justizbehörden in ganz Deutschland zur Verfügung stehen. Ziel ist es, rechtssichere Übersetzungen zu gewährleisten, die den hohen Anforderungen von Gerichtsverfahren gerecht werden. Die Verantwortlichen erwarten, dass das System grenzüberschreitende Fälle erleichtert, indem es Verzögerungen durch Sprachbarrieren verringert.
Das neue KI-Übersetzungswerkzeug soll internationale Rechtsprozesse in Niedersachsen und darüber hinaus effizienter gestalten. Gerichte erhalten damit Zugang zu einer schnelleren und kostengünstigeren Bearbeitung mehrsprachiger Fälle. Die Ausweitung des Systems folgt auf die bereits bewährte Anwendung in der Steuerverwaltung.






